Einsamkeit
Ein Junggeselinnenabschied auf einer einsamen Insel. Ein alter Vermisstenfall. Und ein Boot, dass im Meer treibt. Das ist die Ausgangslage in „Bachelorette Party“.
Anneliese will mit ihren Freundinnen auf einer abgelegenen Insel feiern. Journalistin Tessa reist mit Skepsis an, sind dort doch zehn Jahre zuvor eine Gruppe junger Frauen verschwunden…
Mir kam die Idee aus Büchern wie One of the Girls (Lucy Clark), Girls Night (Claire Douglas) oder Der Ausflug (Ulf Kvensler) bekannt vor. Entsprechend habe ich auf Plottwists wie Affären, Familiengeheimnisse oder gar Untertauchen der Charaktere gehofft, sind sie doch ein Merkmal solcher Geschichten.
Sprachlich deutete auch vieles auf Spannung hin. Bildhafte Beschreibungen, ein Mix aus Rückblenden und Gegenwart, düstere Wortwahl beim Setting und viele offen gestellte Fragen seitens Protagonistin Tessa sorgen für ein düsteres Setting.
Tessa als Protagonistin ist zusätzlich galant gewählt. Durch ihren True Crime Podcast bringt sie einiges an Know-how mit und kann sich gut in die Situation hineinversetzen. Sie stellt die passenden Fragen und weiß ziemlich genau, was los ist.
Genau dieses Wissen führt dazu, dass die Story durchschaubar ist. Recht schnell ist klar, was passiert und für mich als Leserin ist die Spannung raus. Die Plottwists, die ich an ähnlichen Büchern so schätze, sind größtenteils nicht vorhanden. Schade, denn Möglichkeiten gab es zahlreich (Anrufe der vermissten Frauen, Zeichen oder Botschaften von damals, Blutspuren…).
Die fehlende Spannung zeigt sich auch darin, dass manche Szenen unnötig in die Länge gezogen oder wiederholt werden. Was ist der Sinn davon, zweimal das Handy zurückzuholen und sich doch wieder der Isolation hinzugeben? Warum handelt Tessa nicht früher? Ich verstehe das nur bedingt. Entsprechend kann ich den Thriller nur empfehlen, wenn man über monotone Handlung hinweg lesen kann. Ich gebe mit zugedrückten Augen vier Sterne für Sprache , Idee und Protagonistin Tessa .
Anneliese will mit ihren Freundinnen auf einer abgelegenen Insel feiern. Journalistin Tessa reist mit Skepsis an, sind dort doch zehn Jahre zuvor eine Gruppe junger Frauen verschwunden…
Mir kam die Idee aus Büchern wie One of the Girls (Lucy Clark), Girls Night (Claire Douglas) oder Der Ausflug (Ulf Kvensler) bekannt vor. Entsprechend habe ich auf Plottwists wie Affären, Familiengeheimnisse oder gar Untertauchen der Charaktere gehofft, sind sie doch ein Merkmal solcher Geschichten.
Sprachlich deutete auch vieles auf Spannung hin. Bildhafte Beschreibungen, ein Mix aus Rückblenden und Gegenwart, düstere Wortwahl beim Setting und viele offen gestellte Fragen seitens Protagonistin Tessa sorgen für ein düsteres Setting.
Tessa als Protagonistin ist zusätzlich galant gewählt. Durch ihren True Crime Podcast bringt sie einiges an Know-how mit und kann sich gut in die Situation hineinversetzen. Sie stellt die passenden Fragen und weiß ziemlich genau, was los ist.
Genau dieses Wissen führt dazu, dass die Story durchschaubar ist. Recht schnell ist klar, was passiert und für mich als Leserin ist die Spannung raus. Die Plottwists, die ich an ähnlichen Büchern so schätze, sind größtenteils nicht vorhanden. Schade, denn Möglichkeiten gab es zahlreich (Anrufe der vermissten Frauen, Zeichen oder Botschaften von damals, Blutspuren…).
Die fehlende Spannung zeigt sich auch darin, dass manche Szenen unnötig in die Länge gezogen oder wiederholt werden. Was ist der Sinn davon, zweimal das Handy zurückzuholen und sich doch wieder der Isolation hinzugeben? Warum handelt Tessa nicht früher? Ich verstehe das nur bedingt. Entsprechend kann ich den Thriller nur empfehlen, wenn man über monotone Handlung hinweg lesen kann. Ich gebe mit zugedrückten Augen vier Sterne für Sprache , Idee und Protagonistin Tessa .