Enttäuschend
"Bachelorette Party" hätte das Potential zu einer spannenden und überraschenden Geschichte gehabt, aber leider hat mich das Buch größtenteils enttäuscht.
In dem Buch geht es um Tessa, eine gescheiterte True-Crime-Podcasterin, und ihre Freundinnen, mit denen sie auf einer einsamen schwedischen Insel einen Junggesellinenabschied feiert. Vor zehn Jahren verschwanden auf dieser Insel vier Frauen spurlos, und plötzlich wird auch jetzt eine der Freundinnen vermisst.
Der Plot hätte richtig gut sein können und das Buch lässt sich an sich auch sehr gut lesen, aber es hat zahlreiche Schwächen.
Zum einen weiß man ziemlich schnell, wer der eine Übeltäter ist. Bei dem anderen Übeltäter hat man hingegen das Gefühl, da brauchte man ganz plötzlich eine Auflösung, und hat einfach irgendjemanden genommen.
Zum anderen werden alle beteiligten Übeltäter ganz merkwürdig von "gewöhnlicher, netter Mensch" zu "krasser Psycho" - das lässt sich als Leser schwer abkaufen. Irgendwie fehlt da eine hintergründige Entwicklung, so lässt sich das Agieren der Charaktere einfach schwer nachvollziehen. Auch die anderen Charaktere schwächeln im Punkt weiterer Entwicklung. Sie bleiben deshalb tatsächlich auch nach 330 Seiten alle ziemlich befremdlich.
Desweiteren finde ich es schade, dass das Buch, das selbst erwähnt, dass Meuchel-Pornographie irgendwie kacke ist, sich genau dieser zu bedienen scheint. Ganz ehrlich, mussten da diverse Details wirklich sein? Diese Details haben zu dem "krasser Psycho"-Eindruck durchaus stark beigetragen und waren wirklich nicht für die Geschichte wichtig.
Insgesamt kann ich das Buch daher trotz der zu Beginn spaßigen Lektüre leider nicht empfehlen.
In dem Buch geht es um Tessa, eine gescheiterte True-Crime-Podcasterin, und ihre Freundinnen, mit denen sie auf einer einsamen schwedischen Insel einen Junggesellinenabschied feiert. Vor zehn Jahren verschwanden auf dieser Insel vier Frauen spurlos, und plötzlich wird auch jetzt eine der Freundinnen vermisst.
Der Plot hätte richtig gut sein können und das Buch lässt sich an sich auch sehr gut lesen, aber es hat zahlreiche Schwächen.
Zum einen weiß man ziemlich schnell, wer der eine Übeltäter ist. Bei dem anderen Übeltäter hat man hingegen das Gefühl, da brauchte man ganz plötzlich eine Auflösung, und hat einfach irgendjemanden genommen.
Zum anderen werden alle beteiligten Übeltäter ganz merkwürdig von "gewöhnlicher, netter Mensch" zu "krasser Psycho" - das lässt sich als Leser schwer abkaufen. Irgendwie fehlt da eine hintergründige Entwicklung, so lässt sich das Agieren der Charaktere einfach schwer nachvollziehen. Auch die anderen Charaktere schwächeln im Punkt weiterer Entwicklung. Sie bleiben deshalb tatsächlich auch nach 330 Seiten alle ziemlich befremdlich.
Desweiteren finde ich es schade, dass das Buch, das selbst erwähnt, dass Meuchel-Pornographie irgendwie kacke ist, sich genau dieser zu bedienen scheint. Ganz ehrlich, mussten da diverse Details wirklich sein? Diese Details haben zu dem "krasser Psycho"-Eindruck durchaus stark beigetragen und waren wirklich nicht für die Geschichte wichtig.
Insgesamt kann ich das Buch daher trotz der zu Beginn spaßigen Lektüre leider nicht empfehlen.