Freundinnen auf einer einsamen Insel

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Annelieses Junggesellinnenabschied verspricht ein voller Erfolg zu werden: beste Freundinnen zusammen auf einer einsamen, abgeschiedenen Insel, Yogasessions, Achtsamkeitsübungen und digital Detox – gemeinsame Zeit verbringen ohne den Alltagsstress. Die Hauptperson Tessa sowie ihre Schwester sind Teil der Gruppe und Tessa ist sowohl neugierig auf die kleine Insel als auch ehrfürchtig. Zehn Jahre zuvor wurden vier Freundinnen, die ebenfalls auf dieser Insel waren, als vermisst gemeldet und nie wieder gefunden.
Die Geschichte wird in zwei Zeitsträngen erzählt. Der Großteil findet in der Gegenwart statt und ist in der Ich-Perspektive von Tessa geschrieben. Zudem gibt es Rückblicke, um die Geschehnisse der vier Freundinnen zehn Jahre zuvor aufzuklären. Unterschiedliche Zeitstränge empfinde ich immer als positiv, da es aufgrund der Abwechslung nicht langweilig wird und bei beiden Zeitsträngen die Spannung erhalten bleibt.
Einige Handlungen fand ich leider vorhersehbar, die Beweggründe für die Handlungen waren jedoch überraschend. An sich war das Buch schon spannend, es ist jedoch noch Luft nach oben vorhanden.