Innerhalb dieser vertrauten „Insel-Thriller“-Konstellation ganz unterhaltsam
Als perfektes Setting dient eine abgelegene Insel, die eine geheimnisvolle Vergangenheit mit sich trägt. Dadurch liegt von Beginn an ein gewisser grauer Schleier über der scheinbar glamourösen Oberfläche. Auch die Isolation auf der Insel trägt maßgeblich zu der dichten und teils beklemmenden Atmosphäre bei und verstärkt das Gefühl, dass sich die Figuren ihrer Situation nicht entziehen können.
Besonders Tessa sticht mit ihrem Podcast hervor. Sie nimmt eine Außenseiterrolle ein, wirkt zugleich aber wie die Einzige Vernünftige, die bestimmte Zusammenhänge hinterfragt und nicht alles einfach hinnimmt. Ihre Sicht hab ich gerne gelesen. Auch entsteht durch sie eine interessante Dynamik innerhalb der Gruppe. Die anderen Figuren waren hingegen alle sehr blass und eher schwer auseinanderzuhalten.
Den flüssigen Schreibstil mit den kurzen Kapiteln hab ich insgesamt sehr gemocht. Die Geschichte baut kontinuierlich eine leise, unterschwellige Spannung auf. Diese entlädt sich schließlich in einem zentralen Plot, den ich ganz interessant aber auch ein bisschen übertrieben fand.
Das Setting, die Figuren, die Stilelemente…alles grundsätzlich nicht neu und schnell wieder vergessen, deswegen auch nicht mehr Sterne. Trotzdem fand ich die Geschichte innerhalb dieser vertrauten „Insel-Thriller“-Konstellation ganz unterhaltsam.
Besonders Tessa sticht mit ihrem Podcast hervor. Sie nimmt eine Außenseiterrolle ein, wirkt zugleich aber wie die Einzige Vernünftige, die bestimmte Zusammenhänge hinterfragt und nicht alles einfach hinnimmt. Ihre Sicht hab ich gerne gelesen. Auch entsteht durch sie eine interessante Dynamik innerhalb der Gruppe. Die anderen Figuren waren hingegen alle sehr blass und eher schwer auseinanderzuhalten.
Den flüssigen Schreibstil mit den kurzen Kapiteln hab ich insgesamt sehr gemocht. Die Geschichte baut kontinuierlich eine leise, unterschwellige Spannung auf. Diese entlädt sich schließlich in einem zentralen Plot, den ich ganz interessant aber auch ein bisschen übertrieben fand.
Das Setting, die Figuren, die Stilelemente…alles grundsätzlich nicht neu und schnell wieder vergessen, deswegen auch nicht mehr Sterne. Trotzdem fand ich die Geschichte innerhalb dieser vertrauten „Insel-Thriller“-Konstellation ganz unterhaltsam.