Insel der Rache
Meine Meinung
"Bachelorette Party" hat mich vor allem aufgrund des Klappentextes angesprochen. Die Geschichte beginnt ruhig, aber schon früh hatte ich das Gefühl, dass es nicht lange so bleiben würde. Die Insel wirkt von Anfang an wie ein Ort, an dem man lieber nicht zu lange bleiben möchte.
Ich hatte mit den ganzen Namen zuerst etwas zu kämpfen um die Gruppen auseinander zu halten (2022 und 10 Jahre zuvor).
Die Beziehungen zwischen den Frauen fand ich besonders gelungen dargestellt. Sie wirken vertraut und gleichzeitig seltsam distanziert.
Tessa, einer der Frauen, hat mich schnell für sich eingenommen. Ich mochte sie durch ihre Art. Sie hat auch Fehler in der Vergangenheit gemacht, die sie bis heute nocht loslassen. Aber hier ist sie nicht die einzige.
Die Insel selbst ist ein stiller Druckpunkt. Je länger die Frauen dort feststecken, desto dichter wird die Atmosphäre. Das Boot ist weg. Dann eine der Frauen usw.
Der Schreibstil ist klar und direkt, ohne unnötige Ausschmückungen. Die kurzen Kapitel haben dafür gesorgt, dass ich immer weitergelesen habe, weil jedes Ende ein kleiner Zug nach vorn war. Die Rückblenden von 2022 auf 2012 fügen sich nahtlos ein und geben der Geschichte einen zweiten Rhythmus, der die Spannung noch verstärkt.
Das Ende kam für meinen Geschmack etwas schnell, aber es hat den Gesamteindruck nicht geschwächt. Die Atmosphäre, die Figuren und die psychologische Spannung bleiben.
Über die Autorin
Camilla Sten hat schon als Kind die ersten Geschichten aufgeschrieben – und das ist kein Zufall: Ihre Mutter ist die schwedische Bestsellerautorin Viveca Sten. Camilla Sten lebt in Barcelona, doch sie reist nach Schweden, so oft sie kann – am liebsten im Sommer, denn ihre Familie besitzt ein Ferienhaus in den Stockholmer Schären. Die raue Schönheit dieser Inseln hat sie zu ihrem neuen Thriller inspiriert.
Quelle: Verlag / vlb
"Bachelorette Party" hat mich vor allem aufgrund des Klappentextes angesprochen. Die Geschichte beginnt ruhig, aber schon früh hatte ich das Gefühl, dass es nicht lange so bleiben würde. Die Insel wirkt von Anfang an wie ein Ort, an dem man lieber nicht zu lange bleiben möchte.
Ich hatte mit den ganzen Namen zuerst etwas zu kämpfen um die Gruppen auseinander zu halten (2022 und 10 Jahre zuvor).
Die Beziehungen zwischen den Frauen fand ich besonders gelungen dargestellt. Sie wirken vertraut und gleichzeitig seltsam distanziert.
Tessa, einer der Frauen, hat mich schnell für sich eingenommen. Ich mochte sie durch ihre Art. Sie hat auch Fehler in der Vergangenheit gemacht, die sie bis heute nocht loslassen. Aber hier ist sie nicht die einzige.
Die Insel selbst ist ein stiller Druckpunkt. Je länger die Frauen dort feststecken, desto dichter wird die Atmosphäre. Das Boot ist weg. Dann eine der Frauen usw.
Der Schreibstil ist klar und direkt, ohne unnötige Ausschmückungen. Die kurzen Kapitel haben dafür gesorgt, dass ich immer weitergelesen habe, weil jedes Ende ein kleiner Zug nach vorn war. Die Rückblenden von 2022 auf 2012 fügen sich nahtlos ein und geben der Geschichte einen zweiten Rhythmus, der die Spannung noch verstärkt.
Das Ende kam für meinen Geschmack etwas schnell, aber es hat den Gesamteindruck nicht geschwächt. Die Atmosphäre, die Figuren und die psychologische Spannung bleiben.
Über die Autorin
Camilla Sten hat schon als Kind die ersten Geschichten aufgeschrieben – und das ist kein Zufall: Ihre Mutter ist die schwedische Bestsellerautorin Viveca Sten. Camilla Sten lebt in Barcelona, doch sie reist nach Schweden, so oft sie kann – am liebsten im Sommer, denn ihre Familie besitzt ein Ferienhaus in den Stockholmer Schären. Die raue Schönheit dieser Inseln hat sie zu ihrem neuen Thriller inspiriert.
Quelle: Verlag / vlb