Insel des Schreckens
Da ich die Krimis von Viveca Sten mit Begeisterung lese, wollte ich nun einmal ein Buch von ihrer Tochter ausprobieren und kann sagen, dass ich Camillas Veröffentlichungen nun auch im Auge behalten werde.
„Bacheloretteparty“ hat mich schon im Prolog abgeholt. Ein feuchtfröhlicher Mädeslausflug endet in einer Art Slasher Horrormovie.
10 Jahre später macht sich eine neue Gruppe junger Frauen auf den Weg um auf der Insel einen Junggesellinnenabschied zu feiern. Als Leser hat man hierbei natürlich direkt ein ungutes Gefühl. Erzählerin der Geschichte ist überwiegend Tessa, eine gescheiterte Podcasterin, die ihre ganz eigene Agenda verfolgt. Sie hofft, hinter das Geheimnis der vor 10 Jahren verschwundenen Frauen zu kommen und sich mit dieser investigativen Recherche beruflich zu rehabilitieren.
Der Schreibstil von Camilla Sten ist angenehm flüssig und täuscht dadurch darüber hinweg, dass phasenweise gar nicht so viel passiert. Außer Tessa und Irene, die Besitzerin des Yoga Retreats, wirken die Charaktere eher blass und unscheinbar. Tessa hat mir mit ihrem Ehrgeiz allerdings gut gefallen. Sie war auch mit Abstand die smarteste der Frauen.
Dachte ich zunächst noch, die Frauen sind von einem random Gangster ermordet worden, hatte ich im Verlauf der Handlung immer mehr das Gefühl, dass hinter der Auflösung deutlich mehr steckt. Auf eine verdächtige Person habe ich mich ziemlich schnell eingeschossen und lag damit auch richtig. Ein Motiv konnte ich mir allerdings beim besten Willen nicht vorstellen und hatte deswegen einen Aha-Moment, als sich alles zu entfalten begann. Am Ende kommt es dann zu einem Full-Circle Moment, denn nachdem der Thriller über weite Strecken eher ruhig ist, ist das Finale ein ähnliches Gemetzel, wie der Prolog und wird mit anschaulich detailliert beschrieben.
Alles in allem hat mir „Bacheloretteparty“ eine gute Lesezeit beschert.
„Bacheloretteparty“ hat mich schon im Prolog abgeholt. Ein feuchtfröhlicher Mädeslausflug endet in einer Art Slasher Horrormovie.
10 Jahre später macht sich eine neue Gruppe junger Frauen auf den Weg um auf der Insel einen Junggesellinnenabschied zu feiern. Als Leser hat man hierbei natürlich direkt ein ungutes Gefühl. Erzählerin der Geschichte ist überwiegend Tessa, eine gescheiterte Podcasterin, die ihre ganz eigene Agenda verfolgt. Sie hofft, hinter das Geheimnis der vor 10 Jahren verschwundenen Frauen zu kommen und sich mit dieser investigativen Recherche beruflich zu rehabilitieren.
Der Schreibstil von Camilla Sten ist angenehm flüssig und täuscht dadurch darüber hinweg, dass phasenweise gar nicht so viel passiert. Außer Tessa und Irene, die Besitzerin des Yoga Retreats, wirken die Charaktere eher blass und unscheinbar. Tessa hat mir mit ihrem Ehrgeiz allerdings gut gefallen. Sie war auch mit Abstand die smarteste der Frauen.
Dachte ich zunächst noch, die Frauen sind von einem random Gangster ermordet worden, hatte ich im Verlauf der Handlung immer mehr das Gefühl, dass hinter der Auflösung deutlich mehr steckt. Auf eine verdächtige Person habe ich mich ziemlich schnell eingeschossen und lag damit auch richtig. Ein Motiv konnte ich mir allerdings beim besten Willen nicht vorstellen und hatte deswegen einen Aha-Moment, als sich alles zu entfalten begann. Am Ende kommt es dann zu einem Full-Circle Moment, denn nachdem der Thriller über weite Strecken eher ruhig ist, ist das Finale ein ähnliches Gemetzel, wie der Prolog und wird mit anschaulich detailliert beschrieben.
Alles in allem hat mir „Bacheloretteparty“ eine gute Lesezeit beschert.