kam kaum Spannung auf

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kraberg Avatar

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Annelieses Junggesellenabschied soll ein unvergessliches Erlebnis werden. Gemeinsam mit ihr wollen Mikaela, Natalie, Caroline, Lena und Theresa 4 Tage auf der unbewohnten kleinen Insel Isle Blind in dem neu erbauten Boutique-Hotel verbringen. Alles ist durchgeplant. Nur leider kommt alles ganz anders…
Hört sich spannend an und trotzdem konnte ich mich für den Thriller nicht erwärmen. Die Geschichte wird in zwei Zeitebenen erzählt, was ich durchaus mag. Aber hier fühlte ich mich mit den Andeutungen auf das Unglück vor 10 Jahren und den aktuellen Ereignissen zu lange im Dunkeln gelassen. Gefühle, Gedanken, Zweifel der Hauptfigur Theresa wurden so ausgebreitet, dass Spannung kein Change hatte sich zu entwickeln. Wie das Leben der künftigen Braut und ihrer Freundinnen beschrieben wird, hat sie mir nicht unbedingt sympathisch erscheinen lassen. Auf keinen Fall wie beste Freundinnen, die einen Junggesellinnenabschied feiern. Irgendwie hatte jeder etwas zu verbergen, die Interessen lagen so weit auseinander, dass bei ihnen gar kein Wir-Gefühl aufkam.
Erst am Ende, als der Zusammenhang zwischen Vergangenheit und Gegenwart erkennbar wird, hat sich bei mir etwas Spannung aufgebaut. Aber der Weg dahin war sehr mühsam. Darum gebe ich auch nur 2,5 Lese-Sterne.