Nur Mittelmaß
Leider haperte es für mich an der Umsetzung des Thrillers: bis Spannung aufkam, dauerte es und die Charaktere konnten mich nicht überzeugen.
Tessa reist für den Junggesellinnenabschied ihrer Freundin auf eine Insel in der Nähe von Stockholm. Dort wird in Kürze ein Yoga-Retreat eröffnen, aber für das Wochenende gehört die Insel ganz den feierwütigen Frauen.
Die Stimmung wird schnell getrübt, als das Boot, ohne das man die Insel nicht zeitnah verlassen kann, verschwindet. Dann wird eine Leiche gefunden und Tessa weiß: das hat mich der Vergangenheit der Insel zu tun, denn bereits vor 10 Jahren verschwanden dort einige Frauen.
Die Geschichte ist in zwei Zeitebenen unterteilt: die Story rund um Mathilda, die vor 10 Jahren spurlos verschwand, und die von Tessa, die in der Gegenwart die Insel besucht. Grundsätzlich gefiel mir das gut, weil man so immer wieder hin und her springt.
Leider dauerte es trotzdem etliche Seiten bis überhaupt ein wenig Schwung in die Geschichte kommt.
Außerdem wurde ich mit der Hauptfigur Tessa überhaupt nicht warm. Ihr Charakter ist irgendwie neurotisch, die Story um das Geheimnis ihrer Vergangenheit hat mich mehr genervt als unterhalten.
Weiterer Kritikpunkt sind die zahlreichen weiblichen Charaktere. Ich kam total mit den Namen durcheinander. Welcher Name gehörte nochmal in die Vergangenheit und welcher in die Gegenwart? Das hemmte meinen Lesefluss ein wenig.
Zusätzlich wirkten etliche Figuren leider sehr klischeebehaftet: die Sportliche, die Mutti, die Sprunghafte usw.
Die Geschichte hätte meiner Meinung nach wirklich Potenzial gehabt, das aber nicht genutzt wurde. Das Ende war nicht ganz überraschend, dafür die totale Brutalität, die plötzlich auftaucht und so gar nicht mit dem Rest des Buches zusammenpassen wollte. Es wirkte, als hätte diese Seiten jemand unbedingt einbringen wollen, obwohl es für mein Gefühl überhaupt nicht passte.
Alles in allem leider nur Mittelmaß. Ich lese viele Thriller (weshalb meine Ansprüche vielleicht höher sind als bei anderen Lesern), dieser konnte mich nicht überzeugen. Schade.
Tessa reist für den Junggesellinnenabschied ihrer Freundin auf eine Insel in der Nähe von Stockholm. Dort wird in Kürze ein Yoga-Retreat eröffnen, aber für das Wochenende gehört die Insel ganz den feierwütigen Frauen.
Die Stimmung wird schnell getrübt, als das Boot, ohne das man die Insel nicht zeitnah verlassen kann, verschwindet. Dann wird eine Leiche gefunden und Tessa weiß: das hat mich der Vergangenheit der Insel zu tun, denn bereits vor 10 Jahren verschwanden dort einige Frauen.
Die Geschichte ist in zwei Zeitebenen unterteilt: die Story rund um Mathilda, die vor 10 Jahren spurlos verschwand, und die von Tessa, die in der Gegenwart die Insel besucht. Grundsätzlich gefiel mir das gut, weil man so immer wieder hin und her springt.
Leider dauerte es trotzdem etliche Seiten bis überhaupt ein wenig Schwung in die Geschichte kommt.
Außerdem wurde ich mit der Hauptfigur Tessa überhaupt nicht warm. Ihr Charakter ist irgendwie neurotisch, die Story um das Geheimnis ihrer Vergangenheit hat mich mehr genervt als unterhalten.
Weiterer Kritikpunkt sind die zahlreichen weiblichen Charaktere. Ich kam total mit den Namen durcheinander. Welcher Name gehörte nochmal in die Vergangenheit und welcher in die Gegenwart? Das hemmte meinen Lesefluss ein wenig.
Zusätzlich wirkten etliche Figuren leider sehr klischeebehaftet: die Sportliche, die Mutti, die Sprunghafte usw.
Die Geschichte hätte meiner Meinung nach wirklich Potenzial gehabt, das aber nicht genutzt wurde. Das Ende war nicht ganz überraschend, dafür die totale Brutalität, die plötzlich auftaucht und so gar nicht mit dem Rest des Buches zusammenpassen wollte. Es wirkte, als hätte diese Seiten jemand unbedingt einbringen wollen, obwohl es für mein Gefühl überhaupt nicht passte.
Alles in allem leider nur Mittelmaß. Ich lese viele Thriller (weshalb meine Ansprüche vielleicht höher sind als bei anderen Lesern), dieser konnte mich nicht überzeugen. Schade.