toller Plot, eher schwache Figuren
Vor zehn Jahren verbrachten vier junge Frauen ein Wochenende auf einer einsamen schwedischen Schäreninsel. Und kehrten nie zurück. Heute verbringt ebenfalls eine Gruppe junger Frauen an eben jenem Ort ein Wochenende im Rahmen eines Junggesellinnenabschieds. Heute steht auf der Insel ein Luxusresort, das demnächst eröffnet werden soll. Die Gruppe darf exklusiv als erste Gäste dort logieren. Aber es wird kein entspanntes Wochenende, sondern die schrecklichen Ereignisse scheinen sich zu wiederholen.
Der Leser wird schon auf der ersten Seite in die Morde von Damals hinein katapultiert und gleich Anfang gefesselt. Im Anschluss geht es im Heute mit dem JGA weiter. Immer wieder werden Passagen aus der Zeit ein paar Tage vor den Morden von vor zehn Jahren eingefügt. Der Wechsel zwischen den Zeitebenen hat mir sehr gut gefallen, wobei ich das „Damals“ etwas mehr mochte als das „Heute“. Nach und nach tauchen immer mehr Fragen und rätselhafte Details auf, immer überschattet von der Frage: Wem kann man eigentlich vertrauen? Manche Passagen sind so spannend, dass ich regelrecht durch das Buch geflogen bin und die Seiten nur überflogen habe. Andere Passagen jedoch sind ein klein wenig zäh. Da wird mir zu viel erzählt, wie welche Frau aussieht. Das konnte ich mir sowieso nicht merken.
Die heutige Geschichte wird aus den Perspektiven der ehemaligen Podcasterin Tessa erzählt, deren Leben gerade dabei ist den Bach runter zu gehen und die ein dunkles Geheimnis umgibt. Mit dabei sind außerdem ihre Schwester Lena, die zukünftige Braut Anneliese, die Trauzeugin Mikaela, Caroline und Natalie als einzige, die den sogenannten Freundeskreis nicht von früher kennt. Ebenfalls mit auf dem Resort sind Irene, Hotelchefin und Gastgeberin, sowie der undurchsichtige Koch Adam. Ich schreibe der „sogenannte“ Freundeskreis, weil die Atmosphäre zwischen den Frauen nicht wirklich freundschaftlich ist. Vielmehr wirkt die Stimmung unterschwellig aggressiv. Absolut unsympathisch war mir Mikaela mit ihrem hohen Geltungsdrang. Auch Tessa ist nicht gerade eine Protagonistin, die man ins Herz schließt. Die anderen wirken alle relativ ähnlich, stechen für mich aber nicht aus der Masse heraus, was es für mich etwas schwer gemacht hat immer im Kopf zu behalten, wer wer ist und welche Details zu welcher Frau gehören.
Und dann sind da ja auch noch die Frauen von „Damals“. Hier wird die Geschichte aus Matildas Sicht erzählt, die ich von allen am liebsten mochte. Sie ist sympathisch und da aus ihrer Perspektive erzählt wird, konnte ich mich ganz gut in sie hinein versetzen. Tiefgehende Charakterzüge konnte ich bei ihr allerdings auch nicht erkennen, ebenso wenig wie bei ihren drei Freundinnen.
Zunächst scheint es keine Verbindung zwischen den beiden Gruppen zu geben. Nach und nach wird jedoch klar, dass es bei mehr als einer der Frauen von heute einen Zusammenhang zu denen von damals gibt.
Das Setting einer einsamen Insel mit Luxusresort ist jetzt nichts Neues, funktioniert aber gut. Vom Luxus habe ich wenig mitgekriegt. Auch dass die Story auf einer schwedischen Schärensinsel spielt, kommt nicht deutlich zur Geltung. Es hätte jede x-beliebige einsame Insel sein können. Gestört hat mich dieser Umstand jedoch nicht.
Der Leser wird schon auf der ersten Seite in die Morde von Damals hinein katapultiert und gleich Anfang gefesselt. Im Anschluss geht es im Heute mit dem JGA weiter. Immer wieder werden Passagen aus der Zeit ein paar Tage vor den Morden von vor zehn Jahren eingefügt. Der Wechsel zwischen den Zeitebenen hat mir sehr gut gefallen, wobei ich das „Damals“ etwas mehr mochte als das „Heute“. Nach und nach tauchen immer mehr Fragen und rätselhafte Details auf, immer überschattet von der Frage: Wem kann man eigentlich vertrauen? Manche Passagen sind so spannend, dass ich regelrecht durch das Buch geflogen bin und die Seiten nur überflogen habe. Andere Passagen jedoch sind ein klein wenig zäh. Da wird mir zu viel erzählt, wie welche Frau aussieht. Das konnte ich mir sowieso nicht merken.
Die heutige Geschichte wird aus den Perspektiven der ehemaligen Podcasterin Tessa erzählt, deren Leben gerade dabei ist den Bach runter zu gehen und die ein dunkles Geheimnis umgibt. Mit dabei sind außerdem ihre Schwester Lena, die zukünftige Braut Anneliese, die Trauzeugin Mikaela, Caroline und Natalie als einzige, die den sogenannten Freundeskreis nicht von früher kennt. Ebenfalls mit auf dem Resort sind Irene, Hotelchefin und Gastgeberin, sowie der undurchsichtige Koch Adam. Ich schreibe der „sogenannte“ Freundeskreis, weil die Atmosphäre zwischen den Frauen nicht wirklich freundschaftlich ist. Vielmehr wirkt die Stimmung unterschwellig aggressiv. Absolut unsympathisch war mir Mikaela mit ihrem hohen Geltungsdrang. Auch Tessa ist nicht gerade eine Protagonistin, die man ins Herz schließt. Die anderen wirken alle relativ ähnlich, stechen für mich aber nicht aus der Masse heraus, was es für mich etwas schwer gemacht hat immer im Kopf zu behalten, wer wer ist und welche Details zu welcher Frau gehören.
Und dann sind da ja auch noch die Frauen von „Damals“. Hier wird die Geschichte aus Matildas Sicht erzählt, die ich von allen am liebsten mochte. Sie ist sympathisch und da aus ihrer Perspektive erzählt wird, konnte ich mich ganz gut in sie hinein versetzen. Tiefgehende Charakterzüge konnte ich bei ihr allerdings auch nicht erkennen, ebenso wenig wie bei ihren drei Freundinnen.
Zunächst scheint es keine Verbindung zwischen den beiden Gruppen zu geben. Nach und nach wird jedoch klar, dass es bei mehr als einer der Frauen von heute einen Zusammenhang zu denen von damals gibt.
Das Setting einer einsamen Insel mit Luxusresort ist jetzt nichts Neues, funktioniert aber gut. Vom Luxus habe ich wenig mitgekriegt. Auch dass die Story auf einer schwedischen Schärensinsel spielt, kommt nicht deutlich zur Geltung. Es hätte jede x-beliebige einsame Insel sein können. Gestört hat mich dieser Umstand jedoch nicht.