Der Agent im Hintergrund
Das Umschlagbild zeigt ein typisch englisch aussehendes Auto und die schematische Darstellung der Tube (U-Bahn). Wir sind sichtlich in London. Vergangenheit und Gegenwart überlappen sich.
Für mich als Unbedarften war das erste Viertel des Romans eine Einführung in ein komplexes System, nämlich das des britischen Geheimdienstes. Personen (Slow Horses) und Orte mit seltsamen Namen (Slough House) werden mir bekannt gemacht. Ein seltsamer Geist namens Jackson Lamb schwebt in den abgewohnten Büros, die von ausrangierten GeheimagentenInnen bewohnt werden. Jawohl bewohnt, denn kaum jemand geht einer sinnvollen Tätigkeit nach.
Aber dann beginnt die Handlung sich rasant weiterzuentwickeln und das Lesen macht immer mehr Spaß.
Eine junge Frau ist verschwunden und mehrere Abteilungen im MI5 machen sich auf die Suche nach ihr. Dass das Slough House hier plötzlich die Nase vorn hat, damit hat niemand gerechnet. Spannende Verfolgungsjagden der Slow Horses – nicht immer koordiniert – aber letztlich erfolgreich, bringen die, aufs Abstellgleis gestellten, Spione in den Besitz der Gesuchten und in die Hände des Jackson Lambs. Die weiteren Verwicklungen sind sowohl spannend als auch skurril in ihren Ausführungen, lassen aber die ProtagonistenInnen (jetzt habe ich sie ja schon kennengelernt) mit ihren Fähigkeiten und Verschrobenheit immer mehr glänzen.
Lamb lässt sich die Gelegenheit nicht entgehen, verschafft sich damit eigene Vorteile, spielt die Abteilungen gegeneinander aus und gewinnt das Rennen der Spione.
Bad Actors ist der achte Band der Slow Horses Reihe und jeder, der die vorangegangenen Bände gelesen hat wird von Seite eins daran seine Freude haben. Allen anderen – wie mich – erschließt sich dieser Kosmos erst langsam. Die Zeitsprünge zwischen Gegenwart und Vergangenheit erfordern Aufmerksamkeit, die Dialoge zeichnen sich durch ihre Bildhaftigkeit aus und die Handlung verdickt sich im Lauf der Geschichte von vielen Seitensträngen zu einem zu einem einzigen dicken Seil.
Für alle die immer schon wissen wollten, was Spione machen sobald sie in Ungnade gefallen sind, skurrile Agenten kennenlernen und sich köstlich amüsieren wollen. Ein MUSS für alle Fans der Serie und nach einem langsamen Anlauf auch für die Unbedarften.
Für mich als Unbedarften war das erste Viertel des Romans eine Einführung in ein komplexes System, nämlich das des britischen Geheimdienstes. Personen (Slow Horses) und Orte mit seltsamen Namen (Slough House) werden mir bekannt gemacht. Ein seltsamer Geist namens Jackson Lamb schwebt in den abgewohnten Büros, die von ausrangierten GeheimagentenInnen bewohnt werden. Jawohl bewohnt, denn kaum jemand geht einer sinnvollen Tätigkeit nach.
Aber dann beginnt die Handlung sich rasant weiterzuentwickeln und das Lesen macht immer mehr Spaß.
Eine junge Frau ist verschwunden und mehrere Abteilungen im MI5 machen sich auf die Suche nach ihr. Dass das Slough House hier plötzlich die Nase vorn hat, damit hat niemand gerechnet. Spannende Verfolgungsjagden der Slow Horses – nicht immer koordiniert – aber letztlich erfolgreich, bringen die, aufs Abstellgleis gestellten, Spione in den Besitz der Gesuchten und in die Hände des Jackson Lambs. Die weiteren Verwicklungen sind sowohl spannend als auch skurril in ihren Ausführungen, lassen aber die ProtagonistenInnen (jetzt habe ich sie ja schon kennengelernt) mit ihren Fähigkeiten und Verschrobenheit immer mehr glänzen.
Lamb lässt sich die Gelegenheit nicht entgehen, verschafft sich damit eigene Vorteile, spielt die Abteilungen gegeneinander aus und gewinnt das Rennen der Spione.
Bad Actors ist der achte Band der Slow Horses Reihe und jeder, der die vorangegangenen Bände gelesen hat wird von Seite eins daran seine Freude haben. Allen anderen – wie mich – erschließt sich dieser Kosmos erst langsam. Die Zeitsprünge zwischen Gegenwart und Vergangenheit erfordern Aufmerksamkeit, die Dialoge zeichnen sich durch ihre Bildhaftigkeit aus und die Handlung verdickt sich im Lauf der Geschichte von vielen Seitensträngen zu einem zu einem einzigen dicken Seil.
Für alle die immer schon wissen wollten, was Spione machen sobald sie in Ungnade gefallen sind, skurrile Agenten kennenlernen und sich köstlich amüsieren wollen. Ein MUSS für alle Fans der Serie und nach einem langsamen Anlauf auch für die Unbedarften.