Whipping a Dead Horse
Jede Masche ist irgendwann zu Tode geritten, und bei Fall Numero Acht des Slow Horse Jackson Lamb ist damit zu rechnen, dass kaum noch Innovationen des Schreibstils, der Charakterzeichnung, des Handlungsaufbaus den Leser zu neuen Beifallsstürmen hinreißen.
Gerade hinsichtlich des Plot ist zu verzeichnen, dass bei der hier vorliegenden Aufhebung des chronologischen Ablaufs das Verständnis der Ereignisse weitgehend auf der Strecke bleibt. Gewiss, das schräge Personal wird einmal mehr um ein paar hoffnungslose Loser erweitert. Die Attraktivität der Schreibe, beruhend auf der Lakonie der gewohnten punch lines, vermag zwar durchaus Wohlwollen erzeugen, aber es beschränkt sich eben doch auf das Prinzip ‚more of the same‘.
In der Tat, Mick Herron liefert wieder einmal ein feines Beispiel für seine zynische Verballhornung eines britischen Geheimdienst-Thrillers, doch er sollte realisieren, dass das Format ausgereizt ist.
Gerade hinsichtlich des Plot ist zu verzeichnen, dass bei der hier vorliegenden Aufhebung des chronologischen Ablaufs das Verständnis der Ereignisse weitgehend auf der Strecke bleibt. Gewiss, das schräge Personal wird einmal mehr um ein paar hoffnungslose Loser erweitert. Die Attraktivität der Schreibe, beruhend auf der Lakonie der gewohnten punch lines, vermag zwar durchaus Wohlwollen erzeugen, aber es beschränkt sich eben doch auf das Prinzip ‚more of the same‘.
In der Tat, Mick Herron liefert wieder einmal ein feines Beispiel für seine zynische Verballhornung eines britischen Geheimdienst-Thrillers, doch er sollte realisieren, dass das Format ausgereizt ist.