Hat mich mehr angesprochen, als ich vorher dachte!
Ich kenne von Wohlleben schon einige Bücher und bin da ehrlich gesagt immer ein bisschen zwiegespalten. Einerseits liest sich das alles super, andererseits wird es mir manchmal zu stark vereinfacht, vermenschlicht oder zugespitzt.
Bei der Leseprobe hier hatte ich aber direkt das Gefühl, dass es ganz gut funktioniert. Der Einstieg ist persönlich, aber nicht kitschig, und man merkt schnell, dass es ihm um einen Perspektivwechsel geht. Dieses Infragestellen vom klassischen Bild „Mensch = Krone der Schöpfung“ zieht sich ja direkt durch.
Was ich wirklich gut finde: Die Erklärungen sind verständlich, ohne komplett runtergebrochen zu sein. Gerade diese Sache mit den Mitochondrien oder dass wir ohne Bakterien im Prinzip gar nicht existieren könnten, ist anschaulich erklärt, ohne dass es wie ein Lehrbuch wirkt.
Gleichzeitig ist es aber schon sehr typisch Wohlleben. Diese starken Bilder („wir als Raumschiff für Bakterien“) bleiben hängen, sind aber natürlich auch ein Stück weit zugespitzt. Das muss man mögen.
Ich hab beim Lesen öfter gedacht: Ja, das ist spannend und gut erklärt – aber man sollte es nicht einfach eins zu eins als „so ist es“ mitnehmen, sondern ein bisschen mitdenken.
Insgesamt aber eine Leseprobe, die neugierig macht. Vor allem, weil das Thema eigentlich ziemlich komplex ist und hier so aufbereitet wird, dass man dranbleibt. Ich könnte mir vorstellen, dass das Buch viele LeserInnen erreicht, die sich sonst eher nicht mit Themen wie Mikrobiologie beschäftigen würden.
Bei der Leseprobe hier hatte ich aber direkt das Gefühl, dass es ganz gut funktioniert. Der Einstieg ist persönlich, aber nicht kitschig, und man merkt schnell, dass es ihm um einen Perspektivwechsel geht. Dieses Infragestellen vom klassischen Bild „Mensch = Krone der Schöpfung“ zieht sich ja direkt durch.
Was ich wirklich gut finde: Die Erklärungen sind verständlich, ohne komplett runtergebrochen zu sein. Gerade diese Sache mit den Mitochondrien oder dass wir ohne Bakterien im Prinzip gar nicht existieren könnten, ist anschaulich erklärt, ohne dass es wie ein Lehrbuch wirkt.
Gleichzeitig ist es aber schon sehr typisch Wohlleben. Diese starken Bilder („wir als Raumschiff für Bakterien“) bleiben hängen, sind aber natürlich auch ein Stück weit zugespitzt. Das muss man mögen.
Ich hab beim Lesen öfter gedacht: Ja, das ist spannend und gut erklärt – aber man sollte es nicht einfach eins zu eins als „so ist es“ mitnehmen, sondern ein bisschen mitdenken.
Insgesamt aber eine Leseprobe, die neugierig macht. Vor allem, weil das Thema eigentlich ziemlich komplex ist und hier so aufbereitet wird, dass man dranbleibt. Ich könnte mir vorstellen, dass das Buch viele LeserInnen erreicht, die sich sonst eher nicht mit Themen wie Mikrobiologie beschäftigen würden.