Bakterien - die allgegenwärtigen Lebewesen
Begeisterung für die Naturwissenschaft und die Erforschung aller Lebensformen - nicht nur der Bäume - hat Peter Wohlleben zu diesem Buch angeregt. Bakterien werden von vielen erst mal als eklige Krankheitserreger angesehen, die man sich pausenlos durch Waschen und Desinfizieren vom Leib zu halten versucht. Dabei sind sie viel mehr als das: 99 Prozent der Bakterien sind dem Menschen nützlich oder schaden ihm mindestens nicht - nur 0,1 Prozent sind wirklich gefährliche Krankheitserreger.
Man erfährt alles, von der Entstehung der Bakterien aus Einzellern, über unglaubliche Strategien, sich zu vermehren und alle Ökosysteme des Planeten zu besiedeln, sogar die Haut des Menschen, seine Schleimhäute, innere Organe - ja, jede Körperzelle. Ihre Anpassungsfähigkeit und Widerstandsfähigkeit gegen Weltraumkälte, Strahlung, giftige Gase und Hitze lässt sie (in Sporenform) Millionen Jahre überleben.
Bakterien erzeugen leckere Lebensmittel wie Brot, Wein, Joghurt, Sauerkraut, aber bewirken ebenso Fäulnis und Verwesung. Die Hautflora, das Mikrobiom der Hautoberfläche, besteht teils aus Bakterien, ebenso der Biofilm im Inneren der Wasserrohre und Abflüsse ... Mich hat das Buch zum Staunen gebracht. Leider enthält es keine Fotos, aber schöne Schwarz-Weiß-Grafiken, die verschiedene Aspekte des Bakterienlebens zeigen. Probleme werden nicht verschwiegen - ins Grundwasser gelangte Gülle, Antibiotikaresistenzen, Salmonellenerkrankung ... Peter Wohllebens Schilderungen rufen Grundregeln der Sauberkeit und Küchenhygiene wieder ins Gedächtnis. Sie sind zwar bekannt, doch werden im Alltag durch Gedankenlosigkeit und Faulheit zu wenig beachtet. Man sollte sich mal öfter an die Corona-Zeit erinnern, an die strengen Hygieneregeln ... Eigene Erfahrungen des Autors mit verschiedenen Bakterienstämmen lockern das Buch auf. Obwohl es ein Sachbuch ist, muss man gelegentlich schmunzeln - es ist wirklich unterhaltsam zu lesen.
Vieles, was Peter Wohlleben über die Bakterien erzählt, ihre Kommunikation und ihre Überlebensstrategien klingt zunächst mal unglaublich, doch die angegebenen Tatsachen sind gut belegt - fast 400 Quellen finden sich im Literaturverzeichnis am Ende des Buchs. Empfehlenswert für alle, die sich informieren wollen über die wenig geschätzten Mitbewohner des Planeten.
Man erfährt alles, von der Entstehung der Bakterien aus Einzellern, über unglaubliche Strategien, sich zu vermehren und alle Ökosysteme des Planeten zu besiedeln, sogar die Haut des Menschen, seine Schleimhäute, innere Organe - ja, jede Körperzelle. Ihre Anpassungsfähigkeit und Widerstandsfähigkeit gegen Weltraumkälte, Strahlung, giftige Gase und Hitze lässt sie (in Sporenform) Millionen Jahre überleben.
Bakterien erzeugen leckere Lebensmittel wie Brot, Wein, Joghurt, Sauerkraut, aber bewirken ebenso Fäulnis und Verwesung. Die Hautflora, das Mikrobiom der Hautoberfläche, besteht teils aus Bakterien, ebenso der Biofilm im Inneren der Wasserrohre und Abflüsse ... Mich hat das Buch zum Staunen gebracht. Leider enthält es keine Fotos, aber schöne Schwarz-Weiß-Grafiken, die verschiedene Aspekte des Bakterienlebens zeigen. Probleme werden nicht verschwiegen - ins Grundwasser gelangte Gülle, Antibiotikaresistenzen, Salmonellenerkrankung ... Peter Wohllebens Schilderungen rufen Grundregeln der Sauberkeit und Küchenhygiene wieder ins Gedächtnis. Sie sind zwar bekannt, doch werden im Alltag durch Gedankenlosigkeit und Faulheit zu wenig beachtet. Man sollte sich mal öfter an die Corona-Zeit erinnern, an die strengen Hygieneregeln ... Eigene Erfahrungen des Autors mit verschiedenen Bakterienstämmen lockern das Buch auf. Obwohl es ein Sachbuch ist, muss man gelegentlich schmunzeln - es ist wirklich unterhaltsam zu lesen.
Vieles, was Peter Wohlleben über die Bakterien erzählt, ihre Kommunikation und ihre Überlebensstrategien klingt zunächst mal unglaublich, doch die angegebenen Tatsachen sind gut belegt - fast 400 Quellen finden sich im Literaturverzeichnis am Ende des Buchs. Empfehlenswert für alle, die sich informieren wollen über die wenig geschätzten Mitbewohner des Planeten.