Ein faszinierender Blick mit der Leselupe auf die unsichtbaren Helden
Das Buch "Bakterien - die heimlichen Helden“ begann ich mit der Erwartung, die große Welt der unsichtbaren Bakterien mit der Leselupe zunächst eher oberflächlich betrachten zu dürfen. Doch dass ich einen derart hohen Erkenntnisgewinn verzeichnen und zudem Impulse für die eigene Gesundheitsförderung mitnehmen würde, überraschte mich positiv. Peter Wohlleben widmet sich hier einem Mikrokosmos, der dem bloßen Auge verborgen bleibt, dessen spürbare und folgenschwere Auswirkungen auf unsere Existenz man jedoch unbedingt kennen sollte.
Besonders hängen geblieben sind bei mir die ernüchternden Ausführungen darüber, wo sich im Alltag die tatsächlichen mikrobiellen Brennpunkte befinden, aber auch der faszinierende Blick auf den medizinischen Nutzen mancher Bakterienarten - wie etwa der Einsatz von E. coli bei der Insulinproduktion oder die Fragestellung, ob Probiotika tatsächlich einen reellen Gesundheitsnutzen haben. Auch die potenziellen künftigen Anwendungsbereiche waren überaus aufschlussreich. Wohllebens Stärke liegt darin, dass seine eigene Begeisterung für das Thema in jeder Zeile spürbar ist. Er schreibt flüssig und lockert die wissenschaftliche Dichte immer wieder mit einem feinsinnigen Humor auf.
Einzig der erste Teil, "Die Erfindung des Lebens“, wies für mein Empfinden vereinzelt kleine Längen auf. Meine Neugier und das Leseinteresse wurden jedoch mit den darauffolgenden Abschnitten, "Wie Bakterien unseren Alltag bestimmen“ und "Verbündete für die Zukunft“, vollends entfacht. Letztlich hätte ich noch stundenlang weiterlesen und staunen können. Der sympathische Autor schafft hier ein bleibendes Bewusstsein für die unsichtbaren Helden unseres Alltags, das nachwirkt und den eigenen Blick auf die Umwelt nachhaltig schärft.
Besonders hängen geblieben sind bei mir die ernüchternden Ausführungen darüber, wo sich im Alltag die tatsächlichen mikrobiellen Brennpunkte befinden, aber auch der faszinierende Blick auf den medizinischen Nutzen mancher Bakterienarten - wie etwa der Einsatz von E. coli bei der Insulinproduktion oder die Fragestellung, ob Probiotika tatsächlich einen reellen Gesundheitsnutzen haben. Auch die potenziellen künftigen Anwendungsbereiche waren überaus aufschlussreich. Wohllebens Stärke liegt darin, dass seine eigene Begeisterung für das Thema in jeder Zeile spürbar ist. Er schreibt flüssig und lockert die wissenschaftliche Dichte immer wieder mit einem feinsinnigen Humor auf.
Einzig der erste Teil, "Die Erfindung des Lebens“, wies für mein Empfinden vereinzelt kleine Längen auf. Meine Neugier und das Leseinteresse wurden jedoch mit den darauffolgenden Abschnitten, "Wie Bakterien unseren Alltag bestimmen“ und "Verbündete für die Zukunft“, vollends entfacht. Letztlich hätte ich noch stundenlang weiterlesen und staunen können. Der sympathische Autor schafft hier ein bleibendes Bewusstsein für die unsichtbaren Helden unseres Alltags, das nachwirkt und den eigenen Blick auf die Umwelt nachhaltig schärft.