Viele interessante Informationen, jedoch mit Vertrauensproblem
Das Buch „Bakterien – die heimlichen Helden“ von Peter Wohlleben ist ein sehr interessantes und kurzweiliges Buch über die Rolle von Bakterien in verschiedensten Bereichen der Natur, des täglichen Lebens und gerade als ein Teil unserer Körper. Die abwechslungsreichen Kapitel lesen sich schnell weg und trotzdem bleibt dabei so einiges hängen. Gerade dass es immer wieder Tipps für die praktische Umsetzung der Fakten gibt, ist sehr angenehm.
Einen ziemlich relevanten Kritikpunkt habe ich allerdings: teilweise sind mir Aussagen aufgefallen, die sehr ungenau formuliert sind oder zumindest noch ausführlicher diskutiert werden müssten. Gemessen daran, dass ich das Buch lese, um neue Sachen zu lernen und nicht viel über das Thema weiß, ist es doch auffällig, dass bei mir mehrere Male gleich die Alarmglocken angegangen sind. Natürlich ist es ein populärwissenschaftliches Buch, das nicht die Kapazitäten hat, ewig Quellen zu analysieren und akkurat wiederzugeben, aber wenn Lesende danach annehmen, dass der Mars früher auf jeden Fall richtig angenehm „warm“ war (Kapitel „Sind wir alle Marsianer?“), dann sehe ich darin ein Problem. Abgesehen davon, dass das Wort warm eine sehr subjektive Beschreibung für Temperaturen ist, ist es auch kein allgemein anerkannter Fakt, sondern nur eine von mehreren Theorien zum Klima auf dem frühen Mars. Ein weiterer, deutlich auffälligerer Punkt zum gleichen Thema ist die Temperaturspanne auf dem heutigen Mars. Im Buch steht, dass es nachts bis unter -80°C kalt werden kann. Im Vergleich zu den Werten, die die NASA angibt (bis -153°C) ist das zwar keine falsche Aussage, ich habe aber das Gefühl, dass der Temperaturbereich zur Vermittlung der eigenen Ansichten etwas angepasst wurde. So hat sich bei mir ein leichtes generelles Misstrauen eingestellt, weil ich mir nicht mehr sicher war, was von den weiteren Aussagen im Buch wirklich so stimmt, wie es durch die Formulierungen erscheint. Solche Werke haben eigentlich das Ziel, Wissen zu bündeln und verständlich zu vermitteln. Wenn jeder Fakt überprüft werden muss (es sind nicht einmal für alles (frei zugängliche) Quellen angegeben), dann ist das Ziel verfehlt.
Einen ziemlich relevanten Kritikpunkt habe ich allerdings: teilweise sind mir Aussagen aufgefallen, die sehr ungenau formuliert sind oder zumindest noch ausführlicher diskutiert werden müssten. Gemessen daran, dass ich das Buch lese, um neue Sachen zu lernen und nicht viel über das Thema weiß, ist es doch auffällig, dass bei mir mehrere Male gleich die Alarmglocken angegangen sind. Natürlich ist es ein populärwissenschaftliches Buch, das nicht die Kapazitäten hat, ewig Quellen zu analysieren und akkurat wiederzugeben, aber wenn Lesende danach annehmen, dass der Mars früher auf jeden Fall richtig angenehm „warm“ war (Kapitel „Sind wir alle Marsianer?“), dann sehe ich darin ein Problem. Abgesehen davon, dass das Wort warm eine sehr subjektive Beschreibung für Temperaturen ist, ist es auch kein allgemein anerkannter Fakt, sondern nur eine von mehreren Theorien zum Klima auf dem frühen Mars. Ein weiterer, deutlich auffälligerer Punkt zum gleichen Thema ist die Temperaturspanne auf dem heutigen Mars. Im Buch steht, dass es nachts bis unter -80°C kalt werden kann. Im Vergleich zu den Werten, die die NASA angibt (bis -153°C) ist das zwar keine falsche Aussage, ich habe aber das Gefühl, dass der Temperaturbereich zur Vermittlung der eigenen Ansichten etwas angepasst wurde. So hat sich bei mir ein leichtes generelles Misstrauen eingestellt, weil ich mir nicht mehr sicher war, was von den weiteren Aussagen im Buch wirklich so stimmt, wie es durch die Formulierungen erscheint. Solche Werke haben eigentlich das Ziel, Wissen zu bündeln und verständlich zu vermitteln. Wenn jeder Fakt überprüft werden muss (es sind nicht einmal für alles (frei zugängliche) Quellen angegeben), dann ist das Ziel verfehlt.