Faszinierende Tiefsee-Idee mit kleinen Längen

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ravenmoon Avatar

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Ich mag Science-Fiction, die nicht nur auf Action setzt, sondern eine glaubwürdige Welt erschafft – und genau das macht Be a Light in the Dark Sea. Die Vorstellung einer riesigen Unterwasserbasis mitten in den Tiefen des Ozeans hat mich sofort neugierig gemacht. Das Setting wirkt ungewöhnlich, durchdacht und hebt sich angenehm von den vielen Weltraumgeschichten ab.

Besonders gefallen haben mir die vielen kleinen Details rund um das Leben auf der Tiefseestation. Die internationalen Figuren, der Alltag in der Basis und die Mischung aus Technik, Humor und leisen Momenten sorgen dafür, dass sich die Welt erstaunlich lebendig anfühlt. Gleichzeitig schwingt immer dieses bedrückende Gefühl mit, tausende Meter unter der Meeresoberfläche gefangen zu sein.

Ganz gepackt hat mich die Leseprobe allerdings noch nicht. Der Einstieg nimmt sich viel Zeit für Erklärungen und den Aufbau der Welt, wodurch die Handlung zwischendurch etwas an Tempo verliert. Ich hätte mir etwas früher einen stärkeren Spannungsbogen gewünscht.

Das Cover ist dafür ein echter Hingucker. Es transportiert die geheimnisvolle Atmosphäre perfekt und hat mich überhaupt erst dazu gebracht, einen Blick in die Leseprobe zu werfen.

Insgesamt macht das Buch einen sehr interessanten Eindruck. Ich bin neugierig, wie sich die Geschichte entwickelt und ob die Spannung im weiteren Verlauf noch einmal deutlich anzieht.