Viel Worldbuilding
Ich habe fast vergessen, dass das hier eine Survival-Dystopie sein soll. Die Leseprobe ist fast komplett Worldbuilding: eine lange Meerestiefen-Meditation im Prolog, dann Vertragsunterschriften, Aufzugfahrten, Kaffee, ein Schokoladen-Wal namens Nol. Muhyun ist ein sympathisch trockener Erzähler und die Nebenfiguren (die zwei Meter große Sujeong, die Zahnärztin-hassende Psychiaterin Elliot) sind liebevoll gezeichnet. Aber wo bleibt die Bedrohung? Ich bin neugierig, ob der Umschwung ins Chaos genauso viel Tempo bekommt wie die gemütliche Ankunft.