Dunkelheit, Wasser und die Frage, wem man noch trauen kann
Bei Tiefsee denke ich sofort an Dunkelheit, Stille und diesen gewaltigen Abgrund unter einem, der selbst dann etwas Unheimliches hat, wenn eigentlich nichts passiert. Be a Light in the Dark Sea nutzt genau dieses Gefühl und macht daraus einen Schauplatz, der für mich einen großen Teil des Reizes ausmacht. Eine internationale Forschungsstation 3000 Meter unter der Meeresoberfläche, mit Supermarkt, Bäckerei, Bürokratie und sogar einer Zahnarztpraxis, wirkt zunächst beinahe wie eine kleine Stadt unter Wasser. Sobald diese künstliche Sicherheit zerbricht, werden dieselben vertrauten Orte beklemmend.
Das Cover war tatsächlich mein erster Anreiz, nach dem Buch zu greifen, und im Nachhinein passt es für mich sehr gut zu der düsteren Stimmung der Geschichte.
Besonders mochte ich, dass Park Muhyun kein typischer Held ist. Er ist Zahnarzt, zurückhaltend und völlig unerfahren im Umgang mit Gewalt. Eigentlich möchte er einfach nur in seinem neuen Leben zurechtkommen. Seine Unsicherheit empfand ich dabei nie als Schwäche. Seine Gedanken und sein trockener Humor haben ihn für mich zunehmend interessant gemacht. Ich hatte zunächst nicht erwartet, mich ausgerechnet an diesen Charakter so stark zu hängen.
Auch die übrigen Figuren haben mich überrascht. Zwischen ihnen entstehen Spannungen, Freundschaften und kleine Momente von Gemeinschaft, während gleichzeitig die Frage bleibt, wem man überhaupt vertrauen kann. Die Bedrohung kommt nicht allein von der eindringenden See.
Der Schreibstil hat mir besonders durch Muhyuns Gedanken und den trockenen Humor gefallen. An manchen Stellen nimmt sich die Geschichte etwas mehr Zeit für die technischen und organisatorischen Details der Station, wodurch das Erzähltempo für mich kurz etwas ruhiger wurde. Danach gewinnt die Handlung wieder deutlich an Spannung.
Was mich am Ende am meisten überzeugt hat, ist die ungewöhnliche Mischung aus Survival-Thriller, Tiefsee-Horror und menschlichem Drama. Das Buch lässt einige Fragen offen und hat mich mit seinem Ende zunächst etwas ratlos zurückgelassen. Inzwischen bin ich allerdings vor allem neugierig darauf, wie es weitergeht.
Das Cover war tatsächlich mein erster Anreiz, nach dem Buch zu greifen, und im Nachhinein passt es für mich sehr gut zu der düsteren Stimmung der Geschichte.
Besonders mochte ich, dass Park Muhyun kein typischer Held ist. Er ist Zahnarzt, zurückhaltend und völlig unerfahren im Umgang mit Gewalt. Eigentlich möchte er einfach nur in seinem neuen Leben zurechtkommen. Seine Unsicherheit empfand ich dabei nie als Schwäche. Seine Gedanken und sein trockener Humor haben ihn für mich zunehmend interessant gemacht. Ich hatte zunächst nicht erwartet, mich ausgerechnet an diesen Charakter so stark zu hängen.
Auch die übrigen Figuren haben mich überrascht. Zwischen ihnen entstehen Spannungen, Freundschaften und kleine Momente von Gemeinschaft, während gleichzeitig die Frage bleibt, wem man überhaupt vertrauen kann. Die Bedrohung kommt nicht allein von der eindringenden See.
Der Schreibstil hat mir besonders durch Muhyuns Gedanken und den trockenen Humor gefallen. An manchen Stellen nimmt sich die Geschichte etwas mehr Zeit für die technischen und organisatorischen Details der Station, wodurch das Erzähltempo für mich kurz etwas ruhiger wurde. Danach gewinnt die Handlung wieder deutlich an Spannung.
Was mich am Ende am meisten überzeugt hat, ist die ungewöhnliche Mischung aus Survival-Thriller, Tiefsee-Horror und menschlichem Drama. Das Buch lässt einige Fragen offen und hat mich mit seinem Ende zunächst etwas ratlos zurückgelassen. Inzwischen bin ich allerdings vor allem neugierig darauf, wie es weitergeht.