Dystopischer Survival-Thriller mit ungewöhnlichem Setting

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desmodea Avatar

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Als ich gelesen habe, dass dieses Buch in einer Unterwasserstation 3.000 Meter unter dem Meer spielt, war ich sofort fasziniert. Seit ich ein Kind bin, ist es mein Traum unter Wasser atmen zu können (und eine Meerjungfrau zu sein).
Bei der Vorstellung bekommt man aber auch automatisch ein gewissen beklemmendes Gefühl, dass innerhalb der Geschichte sehr gut transportiert wurde. Denn was macht man, wenn 3.000 Meter unter dem Meer mal etwas schief geht? Dann sitzt man, genau wie in einem Raumschiff, ganz schön in der Klemme...

Mit genau dieser Situation muss sich Muhyun in "Be a Light in the Dark Sea" auseinandersetzen. Er tritt auf der Unterwasserstation eine Stelle als Zahnarzt an. Eines Tages wird er wach und stellt fest, dass seine Kabine unter Wasser steht. Das hat definitiv nichts Gutes zu bedeuten, sodass ab diesem Zeitpunkt der Kampf ums Überleben beginnt!
Als mir klar wurde, dass er die Person mit dem Kuscheltier auf dem Cover ist, war er mir sofort total sympathisch. Ich finde es sollte total legitim sein, dass Erwachsene Kuscheltiere haben! Und gerade in dieser Geschichte macht es absolut Sinn einen "Emotional Support Buddy" dabei zu haben, denn es wird sehr spannend und nervenaufreibend!

Das Ende hat mich persönlich leider ziemlich enttäuscht und demotiviert weiterzulesen, aber das ist wohl persönliche Geschmackssache ;)

Wer aber auf der Suche nach einem dystopischen Unterwasser Survival-Thriller mit Found Family ist und Lust auf dieses ungewöhnliche Setting hat, der sollte sich "Be a Light in the Dark Sea" definitiv einmal anschauen!