🚩 Dystopischer Survival-Roman leider mit rassistischen Tönen
Spannender Einstieg mit Potential aber der koreanische Nationalismus und der Rassismus ggü Russen, Chinesen und Japaner ist traurig
Meine Meinung:
Ich war sehr neugierig auf den Titel, da ich online auch schon einige positive sowie negative Reviews dazu gelesen habe. Da wollte ich mich selbst überzeugen und bin möglichst unvoreingenommen in das Buch eingestiegen. Und ja die Story hat mich mit gemischten Emotionen zurückgelassen.
Der Schreibstil ist insgesamt gut zu lesen und aus der Ich-Perspektive vom Zahnarzt Muhyun geschrieben. Er beschreibt die Ereignisse eher distanziert, sodass auch sehr emotionale Szenen es an Emotionen fehlt, was man in späteren Kapiteln merkt.
Die Handlung beginnt anfangs recht harmlos, denn es wird erstmal das Setting erklärt und verständlich gemacht. Die Story spielt in einer Zukunft statt, in der die Verschmutzung der Meere zu weit forangeschritten ist, dass es nicht mehr ignoriert werden konnte. Mehrere Nationen haben sich zusammengetan, um eine Unterseebasis zu errichten u. a. USA, Kanada, Korea, Japan, China, Neuseeland und Australien. In der Unterseebasis viele viele Meter unter der Tiefsee leben fortan Ingenieure, Forscher, Bergbauarbeiter und jetzt neu unser Protagonist Muhyun ein Zahnarzt, der neu in die Basis einzieht. Als Charakterguide bietet das Buch auch eine Figurenübersicht (Anfang vor Kapitelübersicht) und ein Glossar mit zu den Abkürzungen der Ingenieurteams auf der Basis am Ende des Buches.
Die Handlung spielt auch zu 100% auf der Unterseebasis statt, in der die Menschen auf das Basis in der Tiefsee gefangen sind und unsere Protagonisten einen sicheren Ausweg aus der Basis suchen. Soweit fand ich den Anfang gut durchdacht und die Storyline mit Zahnarzt Muhyun sehr neu und erfrischend. Auch die Menschen, mit denen er zusammen flieht sind zu einer Einheit gewachsen. Soweit eine gute Basis eine Geschichte zu starten aber hier kommt das große ABER:
Ein richtiger Abturner für mich waren die (versteckten) rassistischen Unterstellungen von den Teams mit ihren Länderzugehörigkeiten. Es beginnt mit betrunkenen (hartgesossenen) Russen, kindliche Aberglauben von Chinesen und noch einige Vorfälle mit dem japanischen Teams das wohl aus Vergewältigten besteht.
Im Vergleich wird das koreanische Team mit Muhyun wie Engel dargestellt (sie retten Tiere, ein Kind), sind zum Teil selber Opfer der anderen Teams und können keinen ihrer Leute zurücklassen.
Das hat mir schon auf halbem Weg die Lust am Lesen ruiniert und einen bitteren Geschmack hinterlassen. :/
Andere Schwierigkeiten für mich waren zudem Namen der koreanischen Figuren, die sehr ähnlich klingen und teils vom Geschlecht oder Position schwer zu erkennen waren. Da hat das die Figurenübersicht gut geholfen, auch wenn ich persönlich immer noch Probleme hatte. Die Atmosphäre spitzt sich im Laufe der Story zu und wirkt beklemmend und düster, wie man es von einem Survival Roman kennt. Jedoch zieht sich der Mittelteil wie Kaugummi, weshalb ich lange Zeit nicht weitergekommen bin. Spannung kommt erst wieder auf Ebene 3 auf, aber damit auch viel Blut und Tode.
Das Ende war dann unerwartet und da kommt der Klappentext ins Spiel ohne groß zu spoilern. Es wirkt zu plötzlich und wie ein Fiebertraum, wahrscheinlich würde die Fortsetzung die Fragen besser beantworten.
Mein Fazit:
Alles in allem bin ich sehr zwiegespalten denn die Idee ist neuartigen und kann durchaus spannend sein, jedoch ist die Umsetzung nicht gut geglückt und es haben sich rassistischen Töne eingemischt. Klar ist mir bewusst, dass die Protagonisten Koreaner sind und die Geschichte von vorneherein voreingenommen auch, da sie aus der Sicht von Muhyun spielt (und alle seine Gefährten auch Koreaner sind). Jedoch finde ich es furchtbar wie schlimm diese Teams in ihre Stereotypen und Nationen blindlings gruppiert werden, was mir einen bitteren Nachgeschmack lässt so gut die Story auch zu Teilen war.
Ich kann die Geschichte somit Guten Herzens nicht weiterempfehlen und werde die anderen 3 Bücher nicht kaufen. Ich finde es äußerst schade, da ich die Geschichte andererseits ein gewisses Potential ansehe, aber bitte nicht auf Kosten anderer Nationen.
Meine Bewertung: 2 Sterne 🌟🌟
Meine Meinung:
Ich war sehr neugierig auf den Titel, da ich online auch schon einige positive sowie negative Reviews dazu gelesen habe. Da wollte ich mich selbst überzeugen und bin möglichst unvoreingenommen in das Buch eingestiegen. Und ja die Story hat mich mit gemischten Emotionen zurückgelassen.
Der Schreibstil ist insgesamt gut zu lesen und aus der Ich-Perspektive vom Zahnarzt Muhyun geschrieben. Er beschreibt die Ereignisse eher distanziert, sodass auch sehr emotionale Szenen es an Emotionen fehlt, was man in späteren Kapiteln merkt.
Die Handlung beginnt anfangs recht harmlos, denn es wird erstmal das Setting erklärt und verständlich gemacht. Die Story spielt in einer Zukunft statt, in der die Verschmutzung der Meere zu weit forangeschritten ist, dass es nicht mehr ignoriert werden konnte. Mehrere Nationen haben sich zusammengetan, um eine Unterseebasis zu errichten u. a. USA, Kanada, Korea, Japan, China, Neuseeland und Australien. In der Unterseebasis viele viele Meter unter der Tiefsee leben fortan Ingenieure, Forscher, Bergbauarbeiter und jetzt neu unser Protagonist Muhyun ein Zahnarzt, der neu in die Basis einzieht. Als Charakterguide bietet das Buch auch eine Figurenübersicht (Anfang vor Kapitelübersicht) und ein Glossar mit zu den Abkürzungen der Ingenieurteams auf der Basis am Ende des Buches.
Die Handlung spielt auch zu 100% auf der Unterseebasis statt, in der die Menschen auf das Basis in der Tiefsee gefangen sind und unsere Protagonisten einen sicheren Ausweg aus der Basis suchen. Soweit fand ich den Anfang gut durchdacht und die Storyline mit Zahnarzt Muhyun sehr neu und erfrischend. Auch die Menschen, mit denen er zusammen flieht sind zu einer Einheit gewachsen. Soweit eine gute Basis eine Geschichte zu starten aber hier kommt das große ABER:
Ein richtiger Abturner für mich waren die (versteckten) rassistischen Unterstellungen von den Teams mit ihren Länderzugehörigkeiten. Es beginnt mit betrunkenen (hartgesossenen) Russen, kindliche Aberglauben von Chinesen und noch einige Vorfälle mit dem japanischen Teams das wohl aus Vergewältigten besteht.
Im Vergleich wird das koreanische Team mit Muhyun wie Engel dargestellt (sie retten Tiere, ein Kind), sind zum Teil selber Opfer der anderen Teams und können keinen ihrer Leute zurücklassen.
Das hat mir schon auf halbem Weg die Lust am Lesen ruiniert und einen bitteren Geschmack hinterlassen. :/
Andere Schwierigkeiten für mich waren zudem Namen der koreanischen Figuren, die sehr ähnlich klingen und teils vom Geschlecht oder Position schwer zu erkennen waren. Da hat das die Figurenübersicht gut geholfen, auch wenn ich persönlich immer noch Probleme hatte. Die Atmosphäre spitzt sich im Laufe der Story zu und wirkt beklemmend und düster, wie man es von einem Survival Roman kennt. Jedoch zieht sich der Mittelteil wie Kaugummi, weshalb ich lange Zeit nicht weitergekommen bin. Spannung kommt erst wieder auf Ebene 3 auf, aber damit auch viel Blut und Tode.
Das Ende war dann unerwartet und da kommt der Klappentext ins Spiel ohne groß zu spoilern. Es wirkt zu plötzlich und wie ein Fiebertraum, wahrscheinlich würde die Fortsetzung die Fragen besser beantworten.
Mein Fazit:
Alles in allem bin ich sehr zwiegespalten denn die Idee ist neuartigen und kann durchaus spannend sein, jedoch ist die Umsetzung nicht gut geglückt und es haben sich rassistischen Töne eingemischt. Klar ist mir bewusst, dass die Protagonisten Koreaner sind und die Geschichte von vorneherein voreingenommen auch, da sie aus der Sicht von Muhyun spielt (und alle seine Gefährten auch Koreaner sind). Jedoch finde ich es furchtbar wie schlimm diese Teams in ihre Stereotypen und Nationen blindlings gruppiert werden, was mir einen bitteren Nachgeschmack lässt so gut die Story auch zu Teilen war.
Ich kann die Geschichte somit Guten Herzens nicht weiterempfehlen und werde die anderen 3 Bücher nicht kaufen. Ich finde es äußerst schade, da ich die Geschichte andererseits ein gewisses Potential ansehe, aber bitte nicht auf Kosten anderer Nationen.
Meine Bewertung: 2 Sterne 🌟🌟