Faszinierende Dystopie

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bücherraupe Avatar

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Die Idee, in einer riesigen Forschungsstation 3000 Meter unter dem Meer zu leben, fand ich von Anfang an total faszinierend. Gleichzeitig möchte ich mir gar nicht vorstellen, wie es sich anfühlen muss, dort unten festzusitzen, wenn plötzlich etwas schiefgeht und es praktisch keinen Ausweg mehr gibt.
Ich muss gestehen, dass ich anfangs etwas gebraucht habe, um in die Geschichte hineinzufinden. Der Alltag auf der Station wird recht ausführlich beschrieben und auch bei den vielen Charakteren habe ich zwischendurch etwas den Überblick verloren. Sobald die ersten Probleme auftreten, nimmt die Geschichte aber ordentlich Fahrt auf und ich wollte unbedingt wissen, wie es weitergeht.

Park Muhyun war mir als Hauptfigur schnell sympathisch. Er ist eigentlich ein ganz normaler Zahnarzt, der plötzlich ums Überleben kämpfen muss und dabei auch noch versucht, anderen zu helfen. Spannend fand ich auch, wie unterschiedlich die Menschen auf die Gefahr reagieren und wie schnell sich in so einer Ausnahmesituation zeigt, wem man wirklich vertrauen kann.
Die Atmosphäre wird mit der Zeit immer beklemmender und ich habe beim Lesen mehrmals daran gedacht, wie furchtbar es sein muss, den Wassermassen so hilflos ausgeliefert zu sein. Ein paar Längen gab es für mich zwar auch im weiteren Verlauf, insgesamt hat mich die Geschichte aber gut unterhalten und stellenweise richtig mitfiebern lassen.
Ich bin auf jeden Fall neugierig, wie es im nächsten Band weitergeht!