Gefangen in der Tiefsee - Düsterer Reihenauftakt mit kleinen Längen
„In dieser Basis war einfach nichts, wie es sein sollte – weder die Menschen noch die Technik.“ (S. 152)
Der Zahnarzt Park Muhyun übernimmt eine Praxis auf einer internationalen Unterwasserstation mit Mitarbeitenden aus acht verschiedenen Nationen. Auf den ersten Blick klingt dieses Projekt sehr gut: kostenlose medizinische Versorgung, angemessene Bezahlung, gutes Essen und Freizeitangebote auf der Station. Doch bereits bei der Behandlung seiner ersten Patienten ahnt Muhyun, dass das Miteinander der Bewohner nicht so friedlich ist, wie es sein sollte. Als schließlich Wasser in die Station eindringt, beginnt der Überlebenskampf in 3.000 Metern Tiefe.
Die Geschichte wird aus der Perspektive von Park Muhyun erzählt. Das hat den Vorteil, dass man neugierig und unvoreingenommen seiner neuen Situation begegnet und genauso verstört ist wie er, als die ersten Zeichen von schwerer Gewalt unter den verschiedenen Teams der Station angedeutet werden. Muhyun ist ein sanfter und sympathischer Charakter. Obwohl er häufig an sich zweifelt, weiß er instinktiv, was richtig und was falsch ist. Im Gegensatz dazu steht die fehlende Empathie anderer Figuren, die mich genauso schockiert hat wie Muhyun. Ich konnte sehr gut mit ihm mitfühlen. Die anderen Figuren spielen unterschiedlich große Rollen in der Geschichte und waren für mich noch nicht vollständig greifbar. Allerdings ist das vorliegende Buch der erste Teil einer vierbändigen Reihe. Hier ist also noch viel Potenzial für die Charakterentwicklung. Es sind auf jeden Fall interessante Figuren, auf deren Entwicklung ich gespannt bin.
Der Überlebenskampf von Muhyun und den anderen Personen, mit denen er unterwegs ist, wird eindrücklich und atmosphärisch beschrieben. Die klaustrophobische Situation in der Station wurde für mich sehr gut vermittelt. Die zunehmende Gewalt und Brutalität im Verlauf der Handlung sind aufgrund des Szenarios zwar nachvollziehbar und realistisch. Mir persönlich war das aber zu viel. Das ist jedoch persönliches Empfinden und keine Kritik an der Geschichte.
Leider muss ich auch sagen, dass sich die Geschichte trotz des eigentlich sehr spannenden Settings ein bisschen zog. Vielleicht liegt es daran, dass es sich ursprünglich um einen Web-Roman handelte. Ich hätte mir ein etwas strafferes Tempo gewünscht.
Grundsätzlich hat mir der Schreibstil des Buches gefallen und es war sehr angenehm zu lesen. Zwischendurch bin ich jedoch über widersprüchliche Zeitangaben und einige Wiederholungen gestolpert. Auch hier mag daran liegen, dass es sich um einen Web-Roman handelte.
Hervorheben möchte ich das wunderschöne Cover des Buches. Die Gestaltung hat mich sofort für die Geschichte eingenommen. Gefallen hat mir auch das Personenverzeichnis im Buch. Ich hätte mir allerdings ein paar Hinweise zur Aussprache der asiatischen Namen gewünscht.
Fazit. Der erste Band von ‚Be a light in the dark sea’ ist ein überwiegend spannender Auftakt einer düsteren Survival-Geschichte in der Tiefsee. Die Figuren sind interessant, vor allem mit dem Protagonisten Muhyun konnte ich gut mitfühlen. Der Cliffhanger am Ende macht auf jeden Fall neugierig auf den nächsten Band, auch wenn ich noch unschlüssig bin, ob ich die Reihe wirklich weiterverfolge.
Der Zahnarzt Park Muhyun übernimmt eine Praxis auf einer internationalen Unterwasserstation mit Mitarbeitenden aus acht verschiedenen Nationen. Auf den ersten Blick klingt dieses Projekt sehr gut: kostenlose medizinische Versorgung, angemessene Bezahlung, gutes Essen und Freizeitangebote auf der Station. Doch bereits bei der Behandlung seiner ersten Patienten ahnt Muhyun, dass das Miteinander der Bewohner nicht so friedlich ist, wie es sein sollte. Als schließlich Wasser in die Station eindringt, beginnt der Überlebenskampf in 3.000 Metern Tiefe.
Die Geschichte wird aus der Perspektive von Park Muhyun erzählt. Das hat den Vorteil, dass man neugierig und unvoreingenommen seiner neuen Situation begegnet und genauso verstört ist wie er, als die ersten Zeichen von schwerer Gewalt unter den verschiedenen Teams der Station angedeutet werden. Muhyun ist ein sanfter und sympathischer Charakter. Obwohl er häufig an sich zweifelt, weiß er instinktiv, was richtig und was falsch ist. Im Gegensatz dazu steht die fehlende Empathie anderer Figuren, die mich genauso schockiert hat wie Muhyun. Ich konnte sehr gut mit ihm mitfühlen. Die anderen Figuren spielen unterschiedlich große Rollen in der Geschichte und waren für mich noch nicht vollständig greifbar. Allerdings ist das vorliegende Buch der erste Teil einer vierbändigen Reihe. Hier ist also noch viel Potenzial für die Charakterentwicklung. Es sind auf jeden Fall interessante Figuren, auf deren Entwicklung ich gespannt bin.
Der Überlebenskampf von Muhyun und den anderen Personen, mit denen er unterwegs ist, wird eindrücklich und atmosphärisch beschrieben. Die klaustrophobische Situation in der Station wurde für mich sehr gut vermittelt. Die zunehmende Gewalt und Brutalität im Verlauf der Handlung sind aufgrund des Szenarios zwar nachvollziehbar und realistisch. Mir persönlich war das aber zu viel. Das ist jedoch persönliches Empfinden und keine Kritik an der Geschichte.
Leider muss ich auch sagen, dass sich die Geschichte trotz des eigentlich sehr spannenden Settings ein bisschen zog. Vielleicht liegt es daran, dass es sich ursprünglich um einen Web-Roman handelte. Ich hätte mir ein etwas strafferes Tempo gewünscht.
Grundsätzlich hat mir der Schreibstil des Buches gefallen und es war sehr angenehm zu lesen. Zwischendurch bin ich jedoch über widersprüchliche Zeitangaben und einige Wiederholungen gestolpert. Auch hier mag daran liegen, dass es sich um einen Web-Roman handelte.
Hervorheben möchte ich das wunderschöne Cover des Buches. Die Gestaltung hat mich sofort für die Geschichte eingenommen. Gefallen hat mir auch das Personenverzeichnis im Buch. Ich hätte mir allerdings ein paar Hinweise zur Aussprache der asiatischen Namen gewünscht.
Fazit. Der erste Band von ‚Be a light in the dark sea’ ist ein überwiegend spannender Auftakt einer düsteren Survival-Geschichte in der Tiefsee. Die Figuren sind interessant, vor allem mit dem Protagonisten Muhyun konnte ich gut mitfühlen. Der Cliffhanger am Ende macht auf jeden Fall neugierig auf den nächsten Band, auch wenn ich noch unschlüssig bin, ob ich die Reihe wirklich weiterverfolge.