Spannendes Tiefsee-Szenario mit einigen Schwächen
„Be a Light in the Dark Sea“ ist der erste Band einer vierteiligen Reihe, die auf einer Forschungsstation 3000 Meter unter der Meeresoberfläche spielt. Muhyun beginnt dort als Zahnarzt seinen neuen Job und bekommt zunächst einen guten Einblick in die Station und ihre Bewohner. Lange scheint alles einigermaßen normal, bis er eines Tages aufwacht und seine Kabine unter Wasser steht. Von da an beginnt der Kampf ums Überleben.
Die Grundidee hat mir sehr gut gefallen: Tiefsee, eine abgeschottete Station, verschiedene Nationen und Menschen, die plötzlich gemeinsam ums Überleben kämpfen müssen. Es gibt einige spannende Wendungen und nach und nach kommen immer mehr Geheimnisse ans Licht.
Leider konnte mich die Geschichte emotional nicht ganz erreichen. Muhyun bleibt als Ich-Erzähler oft erstaunlich distanziert, und auch die anderen Figuren bleiben durch die schnelle Abfolge der Ereignisse eher blass. Dadurch war mir ihr Schicksal häufig weniger wichtig, als es eigentlich hätte sein können. Muhyun selbst war mir teilweise zu passiv, auch wenn gerade seine ruhige, moralische Art einen interessanten Kontrast zum Geschehen bildet.
Gegen Ende wird es zwar deutlich spannender, trotzdem hat sich die Handlung für mich stellenweise gezogen. Besonders das Ende, das mit einem sehr merkwürdigen letzten Satz aufwartet, hat mich eher ratlos zurückgelassen als neugierig auf die Fortsetzung gemacht.
Die Idee ist interessant und das Setting hat definitiv Potenzial, insgesamt konnte mich der erste Band aber leider nicht vollständig überzeugen.
Die Grundidee hat mir sehr gut gefallen: Tiefsee, eine abgeschottete Station, verschiedene Nationen und Menschen, die plötzlich gemeinsam ums Überleben kämpfen müssen. Es gibt einige spannende Wendungen und nach und nach kommen immer mehr Geheimnisse ans Licht.
Leider konnte mich die Geschichte emotional nicht ganz erreichen. Muhyun bleibt als Ich-Erzähler oft erstaunlich distanziert, und auch die anderen Figuren bleiben durch die schnelle Abfolge der Ereignisse eher blass. Dadurch war mir ihr Schicksal häufig weniger wichtig, als es eigentlich hätte sein können. Muhyun selbst war mir teilweise zu passiv, auch wenn gerade seine ruhige, moralische Art einen interessanten Kontrast zum Geschehen bildet.
Gegen Ende wird es zwar deutlich spannender, trotzdem hat sich die Handlung für mich stellenweise gezogen. Besonders das Ende, das mit einem sehr merkwürdigen letzten Satz aufwartet, hat mich eher ratlos zurückgelassen als neugierig auf die Fortsetzung gemacht.
Die Idee ist interessant und das Setting hat definitiv Potenzial, insgesamt konnte mich der erste Band aber leider nicht vollständig überzeugen.