Dark College Romance mit Licht und Schatten

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Ich bin ohne Vorkenntnisse an Beautiful Venom herangegangen, da es mein erstes Buch von Rina Kent war. Entsprechend neugierig war ich auf ihren Stil und die Geschichte, zumal der Auftakt vielversprechend klang. Insgesamt hatte das Buch durchaus seine Momente, konnte mich aber leider nicht komplett abholen.

Die Grundidee rund um das Elite-College, das Hockeyteam und die düsteren Dynamiken hat Potenzial. Kane und Dahlia sind zwei Figuren, die auf den ersten Blick sehr unterschiedlich wirken und deren Anziehung klar spürbar ist. Besonders gefallen haben mir die wechselnden Perspektiven, durch die man einen guten Einblick in die Gedanken und Gefühle der beiden bekommt. Der Schreibstil ist flüssig und lässt sich schnell lesen.

Trotzdem hat mir über weite Strecken die Spannung gefehlt. Die Handlung hatte zwar Drama, Intrigen und dunkle Elemente, doch für mich baute sich kein wirklicher Sog auf. Vieles blieb vorhersehbar und emotional hat mich die Geschichte nicht so gepackt, wie ich es mir von einer Dark Romance erhofft hatte. Auch die College-Atmosphäre und die Konflikte innerhalb der Gruppe konnten mich nicht dauerhaft fesseln.

Am Ende war Beautiful Venom für mich ein solider Auftakt mit interessanten Ansätzen, der jedoch hinter meinen Erwartungen zurückgeblieben ist. Neugierig auf den nächsten Band bin ich trotzdem, hoffe dort aber auf mehr Spannung und Tiefe.