Echte, aufrichtige und sympathische Erzählweise

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gurkensuppe Avatar

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Rea Garvey schreibt in seinem ersten autobiografischen Roman „BEFORE I MET SUPERGIRL“ über seine Kindheit, Jugend und seinen Karriereweg zum Sing and Songwriter.

In lockerer und humorvoller Erzählweise beschreibt Rea Garvey seine wohlbehütete Kindheit in einer katholischen Großfamilie mit sieben Schwestern im Südwesten Irlands. Sein Vater war Polizist in einer Kleinstadt und erarbeitete sich als Alleinverdiener einen guten Posten bei der Polizei.

Ab dem Alter von etwa zehn Jahren hielt er seine Familie mit verschiedenen Krankheiten und Unfällen auf Trab, die zum Teil lebensbedrohlich waren. Er kämpfte sich mit viel Willensstärke zurück ins Leben und kam während seiner langen Krankenhausaufenthalte mit dem Musiksender „MTV“ in Berührung. Das war vermutlich der Anfang auf seinem langen Weg zum Musiker.
Nach dem Schulabschluss zog es Rea für ein Studium nach Dublin. Aber es sollte kein Musikstudium sein, sondern er ging zum „College of Marketing, Art and Design“ und machte dort sein Marketing-Diplom. Dieser Abschluss sollte in seinem weiteren Berufswegen aber keine Rolle mehr spielen, denn er konzentrierte sich weiter auf die Musik.
Es folgten Jahre als Mitglied in verschiedenen Bands mit ersten Konzerten und Touren. So führte sein Weg schließlich auch nach Deutschland.

Rea Garvey verbindet man immer mit seiner Band „Reamonn“ – allerdings ist das hier nicht Teil des Inhalts. Vielleicht ein Indiz auf eine Fortsetzung des Buches?

Ich habe das Buch mit Freude gelesen und mag seine ehrliche, reflektierende und sympathische Erzählweise.

Eine eindeutige Leseempfehlung – auch für Nicht-Fans.