Eine authentische und ehrliche Biografie!
Fazit: Raymond Garvey beschreibt in diesem Buch auf eine wundervoll faszinierende, humorvolle und charakterstarke Art und Weise seine Biografie, wie er zu der Musik und der Leidenschaft kam. Hierbei geht er insbesondere auf sein Land und seine Jugend in einer Großfamilie ein. Dieses Buch bietet dem Leser das Gefühl, dass er gemeinsam mit Rea in einem Pub sitzt, bei irischer Musik, einem Bier vor der Nase und den Geschichten eines starken Mannes lauscht. Die Handlung ist authentisch und ehrlich und bietet viele Lebensweisheiten, von denen der Leser sich gerne eine Scheibe abschneiden darf. Ich habe neue Dinge über Irland lernen können und habe erlebt, dass der Glaube Berge versetzen kann. Das Verarbeiten gewisser Niederlagen ist wundervoll beschrieben und wer Rea als Person bereits vorher mochte, der wird sich sehr wohl in diesem Buch fühlen. Leider musste ich diesem Buch einen Stern abziehen, da ich zum einen nicht verstehen kann, wie man persönliche Bilder mitten in ein Kapitel und dazu noch mitten in einen Satz packen kann. Dies ist schlichtweg deplatziert und könnte viel besser am Ende eines Kapitels gepackt werden, damit der Leser sich diese Bilder auch entspannt anschauen kann. Weiterhin suggeriert der Titel "Before I met Supergirl" mir, dass ich alles lese, bevor er seine Frau trifft. Dennoch hätte ich mir gewünscht, dass sie zu mindestens angesprochen wird. Ich kann durchaus nachvollziehen, dass dies nicht thematisiert werden soll und die Privatsphäre gewahrt werden möchte, aber zumindest mit ein paar kleinen Silben hätten dies die Geschichte meiner Meinung nach rund gemacht. Alles in allem habe ich mich aber sehr gut unterhalten gefühlt!