Nicht mein Supergirl

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nähpummelchen Avatar

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Ich habe mir von dem Buch deutlich mehr erhofft und habe mich ehrlich gesagt, etwas durch das Buch gequält. Es beschreibt wirklich ehrlich und nah den Weg des Musikers und den Menschen Rea als Familienmitglied, geht aber für mich nicht weit genug in die Geschichte bis zu Reamonn hinein. Die Kindheit in Irland zu einer politisch und gesellschaftlich schwierigen Zeit wird zwar erwähnt, bleibt für den Lesenden allerdings schwierig einzuordnen und wird in Teilen mit einem leichten Humor gar nicht weiter besprochen. Gleichzeitig langweilt es aber auch mit belanglosen Ausschmückungen, Namen von Weggefährten, die man nicht kennt und die die Geschichte auch nicht tiefer gehen lassen. Außerdem finde ich, dass der Inhalt des Buches wenig mit dem Titel zu tun hat, denn das eigentliche Supergirl kommt darin überhaupt nicht vor. Es beschreibt eher die Zeit - und das könnte ja auch jede Zeit sein, bevor Supergirl getroffen wurde. Wann und wie und wo sie getroffen wurde, bleibt jedoch offen.