Ein Mord unter Schwestern

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selibir Avatar

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Der Anfang von Beth is Dead hat mich direkt reingezogen. Gleich am Anfang wird Beth tot im Schnee gefunden, und man merkt sofort: Hier stimmt in dieser Familie einiges nicht. Die Geschichte wird aus verschiedenen Perspektiven der Schwestern erzählt, wodurch man nach und nach mehr über ihre Beziehungen, Geheimnisse und Konflikte erfährt.
Besonders spannend fand ich, dass jede Schwester ihr eigenes Päckchen mit sich herumträgt. Man weiß nie so genau, wem man trauen kann und wer vielleicht doch etwas mit Beths Tod zu tun hat. Gleichzeitig spielt auch das Buch ihres Vaters eine große Rolle, weil er das Leben seiner Töchter darin verarbeitet hat und dadurch plötzlich die ganze Öffentlichkeit auf sie schaut.
Der Schreibstil liest sich flüssig und man kommt schnell durch die Kapitel. Insgesamt macht der Einstieg neugierig, weil viele Fragen offen bleiben und man unbedingt wissen will, was wirklich passiert ist.