Eine düstere Vorahnung.

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fönbo Avatar

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Bernets Schreibstil wirkt unaufgeregt und gerade deshalb so eindringlich, da er die Sprachlosigkeit nach einem Verlust perfekt einfängt.

Die Dynamik zwischen den Charakteren wird schnell greifbar, ohne dass zu viel vorab verraten wird. Unausgesprochene Worte schweben zwischen den Zeilen und schaffen eine beklemmende Atmosphäre.

Das Spiel mit der Wahrheit scheint hier ein zentrales Motiv zu sein.

Es ist kein klassischer Krimi, sondern eher ein psychologisches Porträt einer Extremsituation.

Die kurzen, prägnanten Sätze spiegeln die Zerbrechlichkeit der Protagonisten wider und erzeugen einen Sog, dem man sich schwer entziehen kann.