„Ich lebe“ — und wie! Katie Bernet lässt Little Women neu aufatmen
Manchmal braucht es nur einen Satz, um eine alte Geschichte wieder zum Leben zu erwecken. Beths Kapitel in der Leseprobe beginnt mit den Worten „Ich lebe“, und endet mit dem Satz, „dass ich mehr bin als das Mädchen, das am Ende des Buchs stirbt“. Ironischer, bewegender und moderner kann man wohl kaum mit einem Klassiker umgehen. Als großer Fan von Louisa May Alcotts „Little Women“ und der Verfilmung aus dem Jahr 2019, habe ich mich sehr auf diese Leseprobe gefreut. Bereits die ersten Seiten haben mich absolut begeistert, weil Bernet es schafft, etwas so Vertrautes völlig neu wirken zu lassen.
Ihr Schreibstil ist klar und nahbar, manchmal fast tagebuchartig. Besonders schön: die feine Ironie, mit der die Autorin Beths neues Selbstbewusstsein durchscheinen lässt; als wollte die Figur selbst das Narrativ korrigieren, das man ihr über Jahrzehnte zugeschrieben hat.
Und das Cover? Minimalistisch, aber zugleich sehr modern und ansprechend, weil es Schönheit und Schrecken (durch das Blut an Beths Namen) verbindet💗.
Beth is Dead wirkt nicht wie eine bloße Hommage oder eine Dekonstruktion einer Geschichte. Viel mehr ist es ein Liebesbrief an das, was man aus alten Geschichten Neues machen kann. Bernet zeigt, dass das Herz eines solchen Klassikers noch immer schlägt – nur diesmal in einem anderen Rhythmus. Ich bin schon ganz gespannt darauf, herauszufinden, wer für Beths Tod verantwortlich ist und wie sich der Tod auf das Verhältnis zwischen den Schwestern auswirken wird🤭
Ihr Schreibstil ist klar und nahbar, manchmal fast tagebuchartig. Besonders schön: die feine Ironie, mit der die Autorin Beths neues Selbstbewusstsein durchscheinen lässt; als wollte die Figur selbst das Narrativ korrigieren, das man ihr über Jahrzehnte zugeschrieben hat.
Und das Cover? Minimalistisch, aber zugleich sehr modern und ansprechend, weil es Schönheit und Schrecken (durch das Blut an Beths Namen) verbindet💗.
Beth is Dead wirkt nicht wie eine bloße Hommage oder eine Dekonstruktion einer Geschichte. Viel mehr ist es ein Liebesbrief an das, was man aus alten Geschichten Neues machen kann. Bernet zeigt, dass das Herz eines solchen Klassikers noch immer schlägt – nur diesmal in einem anderen Rhythmus. Ich bin schon ganz gespannt darauf, herauszufinden, wer für Beths Tod verantwortlich ist und wie sich der Tod auf das Verhältnis zwischen den Schwestern auswirken wird🤭