Macht absolut neugierig

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magnolia-sieben Avatar

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Schon allein das Cover ist nicht zu übersehen. Zunächst dachte ich nicht, dass es sich hier um einen Thriller handelt, trotz des auffallenden Äußeren und auch des Titels wegen, denn der Tod springt einen direkt ins Auge, er steht dick und fett und unübersehbar da. Nun, die Leseprobe dann spricht sowieso für sich, ich bin gespannt, wer denn nun an Beths Tod die Schuld trägt.

Beth und Amy sind weg, was Jo beruhigt. Nicht wegen Amy, denn sie lässt es zuweilen ganz schön krachen. Nein, es ist Beth, die auf Amy aufpassen wird, wie sie meint. „Wo steckst du?“ Nun, die 15jährige Amy steht dann doch vor ihr und auf Jos Frage, wo denn Beth sei, meint sie nur „sag du‘s mir.“ Ist das der Anfang eines Albtraums? Es stellt sich bald heraus, dass die beiden schon am Abend zuvor getrennte Wege gegangen sind. Der Beginn einer Odyssee, die alles auf den Kopf stellt. Sie suchen nach Beth - und finden sie. Hinter dem Gestrüpp im Schnee, um sie herum ist alles rot. Das Schlimmste überhaupt ist eingetreten, ein Worst-Case-Szenario, das niemand haben will und doch müssen sie sich damit auseinandersetzen.

Zunächst ist es Jo, dann sind es Amy und Meg, aus deren Sicht die ganze Dramatik auf mich einprallt. In Rückblenden erfahre ich so einiges von der Familie, von Dad und den Heimlichkeiten. Die Story fesselt vom ersten Augenblick an, sie wirft viele Fragen auf und ich meine momentan, dass der Grund für Beths Tod in der Vergangenheit liegt. Nur zu gerne würde ich dieser Sache auf den Grund gehen.