Schneespuren, Schwestern und ein Geheimnis, das alles verändert

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Schon die ersten Seiten dieses Romans ziehen einen sofort in eine Atmosphäre aus Familie, Geheimnissen und unterschwelliger Spannung hinein. Die Geschichte beginnt scheinbar harmlos mit einem Neujahrsmorgen – doch schnell wird klar, dass etwas nicht stimmt: Beth ist verschwunden. Was als kleine Sorge beginnt, entwickelt sich innerhalb weniger Seiten zu einem erschütternden Moment, der die ganze Geschichte auf den Kopf stellt.

Besonders spannend fand ich die Dynamik zwischen den Schwestern. Jede hat ihre eigene Stimme und Persönlichkeit: Amy wirkt impulsiv und rebellisch, Jo übernimmt Verantwortung und Meg versucht alles zusammenzuhalten. Dadurch fühlt sich die Familie sehr lebendig und real an. Man spürt sofort, dass hinter ihrer Geschichte viel mehr steckt.

Der Schreibstil ist sehr bildhaft und emotional. Gerade die Szene im Schnee ist unglaublich eindringlich beschrieben und hat mich richtig getroffen. Gleichzeitig werden schon früh viele Fragen aufgeworfen: Was ist wirklich passiert? Wer ist verantwortlich? Und welche Rolle spielt das berühmte Buch ihres Vaters dabei?

Die Leseprobe endet so spannend, dass ich unbedingt weiterlesen möchte. Besonders interessiert mich, welche Geheimnisse die Familie noch verbirgt und wie der Tod von Beth mit der Vergangenheit zusammenhängt.