Vier Schwester, ein Geheimnis. Wer war es denn nun?

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schnukilein1904 Avatar

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Mein erster Eindruck von „Beth is Dead“ hat mich sofort neugierig gemacht. Besonders das Cover finde ich überraschend einladend, weil das kräftige Pink zunächst eher freundlich und fast verspielt wirkt. Gerade dieser Kontrast gefällt mir sehr: Die Farbe wirkt leicht und modern, während der Titel gleichzeitig andeutet, dass es um eine dunkle Geschichte geht. Dadurch entsteht sofort Spannung, noch bevor man überhaupt mit dem Lesen beginnt.

Auch der Schreibstil in der Leseprobe hat mich direkt abgeholt. Die Geschichte startet mitten im Geschehen und baut schnell eine dichte Atmosphäre auf. Besonders die Szene, in der Beth im Schnee gefunden wird, ist sehr eindringlich beschrieben und hat bei mir sofort Gänsehaut ausgelöst. Man spürt die Verzweiflung und den Schock der Schwestern sehr deutlich. Gleichzeitig entstehen viele Fragen, die neugierig auf den weiteren Verlauf machen.

Die vier Schwestern wirken alle unterschiedlich und interessant. Jo erscheint ehrgeizig und zielstrebig, Amy impulsiv und emotional, Meg eher rational und verantwortungsbewusst. Gleichzeitig merkt man schon in der Leseprobe, dass jede von ihnen etwas mit sich herumträgt. Genau das macht die Figuren so spannend, weil man noch nicht einschätzen kann, wem man wirklich trauen kann.

Ich erwarte von der Geschichte viele überraschende Wendungen und nach und nach neue Hinweise darauf, was in der Nacht wirklich passiert ist. Besonders reizvoll finde ich, dass man als Leser selbst miträtseln kann. Meine erste Vermutung ist tatsächlich, dass Amy stärker in die Ereignisse verwickelt sein könnte, weil sie selbst sagt, dass sie Beth nach einem Streit allein gelassen hat. Vielleicht steckt aber auch noch viel mehr dahinter. Genau deshalb würde ich das Buch sehr gerne weiterlesen und herausfinden, wer Beth wirklich getötet hat.