Vier Schwestern, ein Geheimnis

Voller Stern Voller Stern Voller Stern Voller Stern Voller Stern
azur.blau.liest Avatar

Von

Diese Leseprobe hat mich sofort gepackt – und das bereits auf den ersten Seiten. Der Roman springt direkt in medias res: Neujahrsmorgen, Schnee, eine tote Schwester. Kein langes Anlaufen. Das Setting ist gesetzt, der Schock sitzt.

Das Buchcover im zarten Rosa mit dem tropfenden Blutschriftzug ist ein gelungener Kontrast – unschuldig und bedrohlich zugleich. Es weckt sofort Neugier.

Der Schreibstil von Katie Bernet ist flüssig, jugendlich und nah an den Figuren. Die wechselnden Perspektiven der Schwestern funktionieren sehr gut und geben dem Ganzen eine dynamische, fast atemlose Energie.

Die Schwestern mag ich jetzt schon sehr: Jo, die ehrgeizige Autorin mit einem Gespür fürs Dramatische; Amy, die jung und impulsiv wirkt, aber offensichtlich Geheimnisse trägt; Meg, die vernünftige Älteste mit schlechtem Gewissen. Alle drei haben Motive. Mein Mordverdacht? Ganz klar Amy. Sie war die Letzte bei Beth auf der Party, hat ihr etwas Schlimmes gesagt, und die Nacht bei Laurie bleibt dubios. Aber vielleicht ist es genau deshalb zu offensichtlich ...