Who's dunnit

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wolfram Avatar

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Cover: Sehr auffällig, sieht aber irgendiwe KI-generiert aus.

Nach nur wenigen Seiten liegt Beths Leiche blutüberströmt im weißen Schnee.
Die große Frage - wer wars? - lässt sich durch eine kleine Leseprobe nicht wirklich beantworten.
Zumal ja noch nicht alle Personen des Buches aufgetaucht sein könnten.

Die Kapitel sind jeweils aus einer anderen Ich-Perspektive geschrieben. Beginnend mit Jo (der zweitältesten Schwester, glaube ich), die Beths Fehlen bemerkt. Sie kann man getrost ausschließen, so, wie die Situation beschrieben wird.
Auch Amys Reaktion (aus Jos Sicht), und auch aus ihrer Subjektiven im nächsten Kapitel, macht ihre Täterschaft sehr unwahrscheinlich.
Während bei einem Miss Marple Roman alles von außen beschrieben wird, und es so leicht ist, gezielt (Falsch-)Informationen zu streuen, ist die "Ich-Perspektive" unverstellt. Außer, die Autorin würde selbst hier falsche Reaktionen der Protagonisten streuen - was falsch und verlogen wäre und den Leser vor den Kopf schlüge.

Auch Meg ist ahnungslos, wohnt nicht einmal in der Nähe.

Das Gewinnspiel überlasse ich anderen, die ganze Geschichte erinnert mich zu sehr an einen amerikanischen Teenie-College-Film.