[2/5] ⭐️ Mehr Drama als Thriller

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Vorabexemplar – Vielen Dank, dass ich dieses Buch lesen durfte.

📖 Handlung
Beth wird tot aufgefunden und schnell steht fest, dass es Mord war. Sofort geraten ihre Schwestern unter Verdacht, denn jede von ihnen hat Geheimnisse und eigene Probleme. Dazu kommt der Bestseller ihres Vaters, der das Leben der Familie öffentlich gemacht hat. Die Idee klang für mich nach einem richtig spannenden Thriller voller Drama, Intrigen und Familiengeheimnisse, leider konnte mich die Umsetzung aber kaum packen.

📖 Charaktere
Die verschiedenen Perspektiven fand ich anfangs interessant, weil man jede Schwester ein bisschen anders erlebt. Leider blieben mir die Figuren insgesamt zu oberflächlich. Ich konnte zu keiner richtig eine Verbindung aufbauen und dadurch haben mich viele Konflikte emotional einfach nicht erreicht.

📖 Spannung & Atmosphäre
Genau hier hatte das Buch für mich die größten Probleme. Obwohl ständig Geheimnisse angedeutet werden, kam bei mir kaum Spannung auf. Viele Entwicklungen wirkten vorhersehbar und dieses typische „ich muss unbedingt weiterlesen“ Gefühl hatte ich leider nie. Teilweise hat sich die Geschichte sogar ziemlich gezogen.

📖 Schreibstil
Der Schreibstil lässt sich zwar leicht lesen, konnte die fehlende Spannung für mich aber nicht ausgleichen. Durch die vielen Perspektivwechsel fehlte mir manchmal die Tiefe und ich war emotional eher auf Distanz zur Geschichte.

📖 Fazit
„Beth is dead“ hatte für mich eine richtig starke Grundidee und auch das Cover hat mich sofort angesprochen. Leider konnte der Inhalt meine Erwartungen nicht erfüllen. Mir haben Spannung, überraschende Wendungen und vor allem eine emotionale Verbindung zu den Charakteren gefehlt. Kein schlechtes Buch, aber leider auch keines, das mir länger im Kopf bleiben wird.

Ich habe ein Vorabexemplar von „Beth is dead“ von Katie Bernet über Vorablesen.de erhalten, im Austausch für eine ehrliche Rezension.