Beth und ihre Schwestern

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lianne Avatar

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Wer kennt sie nicht, die Geschichte um die „Little Women“? Hier haben wir eine moderne Anspielung auf den Klassiker in Form eines leichten Thrillers. Beth ist tot - gleich zu Beginn der Geschichte und gemeinsam mit ihren Schwestern setzt sich das Puzzel rund um ihren Tod zusammen. Denn verdächtig sind einige, teilweise auch ihre Schwestern. Ich fand es spannend, dass hier die Namen der Geschwister eins zu eins aus der klassischen Romanvorlage genutzt wurden ( was mich zugleich aber auch irritiert hatte, denn es handelt sich schließlich um kein retelling, sondern eine ganz eigene Geschichte und ich war mir nicht so sicher, ob die Namen nur deswegen gewählt wurden, um Aufmerksamkeit für dieses Buch zu bekommen, oder als Hommage auf den Klassiker?) und sogar ein Buch (das der Vater geschrieben hat) mit dem Titel „Little Women“ (selbiges Problem und doch spannender Punkt für mich) für jede Menge Aufruhr in dieser Geschichte sorgt. Zudem habe ich es geliebt, dass jede Schwester so individuell in ihrem jeweilige Talent und Interessengebiet dargestellt wurde. Das machte sie sehr greifbar und nachvollziehbar.

Erzählt wird in „davor“ aus wechselnder Sicht aller Schwestern und dem „danach“ natürlich von den überlebenden Schwestern.
Ich konnte dem Hörbuch mit den verschiedenen Stimmen, die alle sehr gut gelesen haben, perfekt folgen. Deswegen eine klare Hörempfehlung.