Ganz schön harte Adaption
Little Woman ist ja für sich schon kein seichter, schöner Roman. Aber diese Adaption macht daraus etwas dunkles, fast schon hässliches. Eine Geschichte geprägt von Neid, Egoismus, Streitigkeiten und Mord.
Alle hassen Beth. Zumindest wirkt es so, als zunehmend jeder ein Motiv für den Mord an ihr bekommt. Sie ist die ruhige, unscheinbare Tochter, sticht neben ihren schillernden Schwestern so gut wie überhaupt nicht heraus und wird trotzdem gefühlt zum Dorn in ihrer aller Augen. Das muss man erstmal schaffen.
Ich fand die Figuren ausnahmslos unsympathisch und hab mich echt gefragt, ob das im Original auch so ist und ich es nur nicht wahrgenommen habe oder die Autorin hier echt hart mit den Figuren ins Gericht geht.
Die vielen wechselnden Perspektiven im Davor und Danach fand ich anfangs unübersichtlich, aber man kommt dich recht gut rein. Dadurch erfährt man indirekt viel über die Familie, die Interessen und Hoffnungen der Schwestern und was sie bewegt. Es gibt viele Geheimnisse, Dinge die nicht ausgesprochen werden, verletzte Gefühle und unterdrückte Wut. Das macht den Fall Beth sehr vielschichtig, denn gefühlt hat plötzlich jeder ein Motiv.
Ich muss sagen, dass ich die Geschichte super packend fand und das trotz oder gerade aufgrund der eher unsympathischen Figuren und zahlreichen Spannungen. Mit der Auflösung hätte ich so nie gerechnet, fands aber richtig stark. Hab mich gut unterhalten gefühlt, wer aber Nähe zum Original sucht, ist hier eher falsch.
Alle hassen Beth. Zumindest wirkt es so, als zunehmend jeder ein Motiv für den Mord an ihr bekommt. Sie ist die ruhige, unscheinbare Tochter, sticht neben ihren schillernden Schwestern so gut wie überhaupt nicht heraus und wird trotzdem gefühlt zum Dorn in ihrer aller Augen. Das muss man erstmal schaffen.
Ich fand die Figuren ausnahmslos unsympathisch und hab mich echt gefragt, ob das im Original auch so ist und ich es nur nicht wahrgenommen habe oder die Autorin hier echt hart mit den Figuren ins Gericht geht.
Die vielen wechselnden Perspektiven im Davor und Danach fand ich anfangs unübersichtlich, aber man kommt dich recht gut rein. Dadurch erfährt man indirekt viel über die Familie, die Interessen und Hoffnungen der Schwestern und was sie bewegt. Es gibt viele Geheimnisse, Dinge die nicht ausgesprochen werden, verletzte Gefühle und unterdrückte Wut. Das macht den Fall Beth sehr vielschichtig, denn gefühlt hat plötzlich jeder ein Motiv.
Ich muss sagen, dass ich die Geschichte super packend fand und das trotz oder gerade aufgrund der eher unsympathischen Figuren und zahlreichen Spannungen. Mit der Auflösung hätte ich so nie gerechnet, fands aber richtig stark. Hab mich gut unterhalten gefühlt, wer aber Nähe zum Original sucht, ist hier eher falsch.