Gut geschrieben
Mit *Beth Is Dead* liefert Katie Bernet eine moderne, spannende Neuinterpretation von *Little Women*. Nach Beths gewaltsamem Tod versuchen ihre Schwestern Meg, Jo und Amy, die Wahrheit aufzudecken – während sie zugleich mit familiären Konflikten, öffentlicher Aufmerksamkeit und eigenen Schuldgefühlen ringen. Rückblenden aus Beths Perspektive ergänzen dabei das Geschehen und verleihen der Geschichte emotionale Tiefe.
Der Roman kombiniert Thriller-Elemente mit einer sensiblen Charakterstudie und stellt Fragen nach Wahrheit, Erinnerung und dem Recht, die Geschichten anderer zu erzählen. Besonders überzeugend sind die vielschichtig gezeichneten Figuren und die dichte, winterliche Atmosphäre. Trotz kleiner Schwächen im Tempo überzeugt *Beth Is Dead* als kluges, modernes Retelling mit starker emotionaler Wirkung.
**Fazit:**
Ein spannender und nachdenklicher Jugendroman, der einen Klassiker neu interpretiert und lange nachhallt.
Der Roman kombiniert Thriller-Elemente mit einer sensiblen Charakterstudie und stellt Fragen nach Wahrheit, Erinnerung und dem Recht, die Geschichten anderer zu erzählen. Besonders überzeugend sind die vielschichtig gezeichneten Figuren und die dichte, winterliche Atmosphäre. Trotz kleiner Schwächen im Tempo überzeugt *Beth Is Dead* als kluges, modernes Retelling mit starker emotionaler Wirkung.
**Fazit:**
Ein spannender und nachdenklicher Jugendroman, der einen Klassiker neu interpretiert und lange nachhallt.