Holt die Taschentücher

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tokki.reads Avatar

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Nachdem Beths Vater einen Roman veröffentlicht, der auf ihr und ihren Schwestern basiert, verändert sich ihr Leben schlagartig. Besonders Beth leidet unter den Folgen. Im Buch stirbt ausgerechnet ihre Figur und schon bald glauben viele Menschen, dass sie tatsächlich tot sei. Die Gerüchte verbreiten sich immer weiter und belasten die gesamte Familie.
Als Beth eines Morgens tatsächlich von ihren Schwestern tot aufgefunden wird, scheint die Fiktion auf erschreckende Weise Wirklichkeit geworden zu sein. Schnell stellt sich die Frage, ob ihr Tod etwas mit dem Roman ihres Vaters zu tun hat oder ob jemand die Geschichte als Vorlage für ein Verbrechen genutzt hat. Je tiefer man in die Zeit vor ihrem Tod eintaucht, desto mehr Geheimnisse und mögliche Motive kommen ans Licht.

Dieses Buch hat mich emotional völlig mitgenommen. Ich habe beim Lesen mehrfach geweint und selbst am nächsten Morgen musste ich noch an die Geschichte denken. Sie hat mich einfach nicht losgelassen.
Die Handlung wechselt zwischen zwei Zeitebenen, vor und nach Beths Tod. Dadurch lernt man die Figuren nach und nach kennen und baut schnell eine Verbindung zu ihnen auf. Gleichzeitig beginnt man ständig zu überlegen, wem man trauen kann.
Obwohl einige Charaktere nachvollziehbare Motive hätten und man weiß, dass in Krimis schon aus weit geringeren Gründen gemordet wurde, wollte ich bis zuletzt nicht glauben, dass jemand aus Beths Umfeld etwas mit ihrem Tod zu tun haben könnte.
Die eigentliche Auflösung und das, was wirklich hinter allem steckt, hat mich schließlich am meisten berührt. Genau deshalb wird mir dieses Buch noch lange in Erinnerung bleiben.