Kein Thriller, aber dafür emotional

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gedanken.buecher Avatar

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„Beth is dead“ habe ich sehr gerne gelesen habe, ABER wer hier einen Thriller erwartet, der wird höchstwahrscheinlich enttäuscht werden. Das sehe ich hier so gar nicht und durch andere Rezensionen bin ich auch schon mit der richtigen Einstellungen an das Buch herangegangen. Wir begleiten die vier Schwestern Jo, Meg, Amy und Beth, die alle noch relativ jung sind (alle im Teenager-Alter, höchstens junge Erwachsene) und alle Schwestern haben so ihre typischen Probleme beim Erwachsenwerden - Beziehungen, Streit und Neid unter Schwestern und Freundinnen, die Frage: was will ich eigentlich? Das alles treibt sie um und deswegen war das Buch für mich auch eher eine Coming-of-Age Geschichte, als ein Thriller. Klar, der Titel verrät uns schon, Beth stirbt und es geht auch um die Frage, was ist mit ihr passiert, aber für mich lag der Fokus eher auf den zwischenmenschlichen Beziehungen, dem Innenleben der Schwestern und ihren Emotionen. Die Autorin hat es geschafft, die Charaktere lebendig werden zu lassen. Durch ihre Entwicklung, ihre verletzlichen Seiten wurden sie für mich zu individuellen Persönlichkeiten und die Dynamik zwischen den Schwestern war unglaublich realistisch und greifbar. Sie hatten alle ihre Macken und Fehler und das hat sie so menschlich und nahbar gemacht. Sie sind mir allesamt ans Herz gewachsen und ich konnte sie fühlen.

Ich habe das Ende so nicht kommen sehen und mochte die Auflösung. Vor allem das letzte Kapitel aus Beths Sicht hat mich nochmal so richtig emotional werden lassen - ganz untypisch für einen Thriller. 😂 Ich fand’s toll, auch wenns null meine Erwartungen erfüllt hat. Von mir gibt es eine Empfehlung, wenn ihr Lust auf Coming-of-Age oder Young Adult Thriller habt! 4,5 ⭐️