Spoilerfrei: Der erste Thriller, der mich zum Weinen gebracht hat
Der erste Thriller, der mich zum Weinen gebracht hat
Beth is Dead war für mich ein Thriller, der sich wirklich anders angefühlt hat. Anders aufgebaut, anders erzählt und gerade deshalb richtig, richtig gut.
Direkt am Anfang steht fest: Beth ist tot (ja gut, wer hätte sich das bei dem Titel gedacht XD). Ab diesem Moment begleiten wir ihre drei Schwestern. Kapitelweise wechselt die Perspektive zwischen ihnen, und zusätzlich springt die Geschichte immer wieder in der Zeit. Das klingt erst einmal nach einem Aufbau, bei dem man schnell den Überblick verlieren könnte. Aber genau das passiert hier nicht.
Was das Buch für mich so stark macht, ist der rote Faden. Jedes Kapitel macht klar, bei welcher Schwester wir gerade sind und ob wir uns vor dem Ereignis oder in der Gegenwart befinden. Dadurch bleibt die Geschichte trotz der vielen Wechsel sehr gut nachvollziehbar. Nach und nach erfahren wir, welche Probleme, Geheimnisse und alten Wunden die Schwestern mit sich tragen. Manche Dinge klären sich früher, andere später, aber es fühlt sich nie überladen an. Es gibt nicht dieses Gefühl von fünfzig offenen Fragen, bei denen man irgendwann nicht mehr weiß, was eigentlich mit wem zusammenhängt. Stattdessen schließt sich immer wieder ein Kreis, während sich gleichzeitig die große Frage weiterzieht: Was ist wirklich mit Beth passiert?
Die Geschichte ist wie eine Fischgräte aufgebaut. Man folgt einem Hauptstrang, dann lösen sich links und rechts einzelne Fäden, führen kurz weg, erzählen etwas Eigenes und kommen später wieder zurück. Und genau dieses Erzählen fand ich extrem gelungen.
Ich habe das Buch als Hörbuch gehört und mochte die Sprecherinnen sehr. Sie haben die Geschichte lebendig gemacht und die Emotionen gut getragen. Die Klangfarben der Stimmen waren allerdings recht ähnlich. Einerseits war das angenehm, weil keine Stimme herausgestochen oder gestört hat. Andererseits musste ich mich zwischendurch kurz daran erinnern, aus welcher Perspektive ich gerade höre.
Inhaltlich hat mich Beth is Dead wirklich oft überrascht. Viele Wendungen und Geheimnisse kamen für mich unerwartet, aber nie nur um des Schocks willen. Es ging dabei auch um die Schwestern, ihre Vergangenheit und die Dinge, die zwischen ihnen stehen. Teilweise war das richtig tiefgreifend und emotional erzählt.
Besonders stark fand ich, wie die Geschichte bis zu dem Zeitpunkt zu Beths Tod zurückgegangen ist. Wir erleben aus ihrer Perspektive ihren Tod. Dieser Teil war krass, schockierend und emotional. Es war einer dieser Momente, bei denen man innehält, weil er so intensiv erzählt ist. Und tatsächlich habe ich bei diesem Thriller geweint. Das ist mir in dem Genre so noch nicht passiert.
Auch das Ende hat mich sehr überrascht. Nicht, weil es einfach nur laut oder dramatisch war, sondern weil es so viele Facetten hatte. Es war traurig, bewegend, schön auf eine schmerzhafte Weise und gleichzeitig sehr rund. Kein emotionsloses „Okay, Fall gelöst, fertig“, sondern ein Ende, das wirklich nachhallt. Wie gesagt ... ich musste weinen.
Für mich ist Beth is Dead ein extrem stark erzählter New Adult Thriller. Ob es am Ende ein Jahreshighlight für mich wird, muss ich noch ein bisschen sacken lassen. Aber es ist definitiv ein Buch, das bleibt. Spannend, emotional, überraschend und sehr besonders aufgebaut.
Beth is Dead war für mich ein Thriller, der sich wirklich anders angefühlt hat. Anders aufgebaut, anders erzählt und gerade deshalb richtig, richtig gut.
Direkt am Anfang steht fest: Beth ist tot (ja gut, wer hätte sich das bei dem Titel gedacht XD). Ab diesem Moment begleiten wir ihre drei Schwestern. Kapitelweise wechselt die Perspektive zwischen ihnen, und zusätzlich springt die Geschichte immer wieder in der Zeit. Das klingt erst einmal nach einem Aufbau, bei dem man schnell den Überblick verlieren könnte. Aber genau das passiert hier nicht.
Was das Buch für mich so stark macht, ist der rote Faden. Jedes Kapitel macht klar, bei welcher Schwester wir gerade sind und ob wir uns vor dem Ereignis oder in der Gegenwart befinden. Dadurch bleibt die Geschichte trotz der vielen Wechsel sehr gut nachvollziehbar. Nach und nach erfahren wir, welche Probleme, Geheimnisse und alten Wunden die Schwestern mit sich tragen. Manche Dinge klären sich früher, andere später, aber es fühlt sich nie überladen an. Es gibt nicht dieses Gefühl von fünfzig offenen Fragen, bei denen man irgendwann nicht mehr weiß, was eigentlich mit wem zusammenhängt. Stattdessen schließt sich immer wieder ein Kreis, während sich gleichzeitig die große Frage weiterzieht: Was ist wirklich mit Beth passiert?
Die Geschichte ist wie eine Fischgräte aufgebaut. Man folgt einem Hauptstrang, dann lösen sich links und rechts einzelne Fäden, führen kurz weg, erzählen etwas Eigenes und kommen später wieder zurück. Und genau dieses Erzählen fand ich extrem gelungen.
Ich habe das Buch als Hörbuch gehört und mochte die Sprecherinnen sehr. Sie haben die Geschichte lebendig gemacht und die Emotionen gut getragen. Die Klangfarben der Stimmen waren allerdings recht ähnlich. Einerseits war das angenehm, weil keine Stimme herausgestochen oder gestört hat. Andererseits musste ich mich zwischendurch kurz daran erinnern, aus welcher Perspektive ich gerade höre.
Inhaltlich hat mich Beth is Dead wirklich oft überrascht. Viele Wendungen und Geheimnisse kamen für mich unerwartet, aber nie nur um des Schocks willen. Es ging dabei auch um die Schwestern, ihre Vergangenheit und die Dinge, die zwischen ihnen stehen. Teilweise war das richtig tiefgreifend und emotional erzählt.
Besonders stark fand ich, wie die Geschichte bis zu dem Zeitpunkt zu Beths Tod zurückgegangen ist. Wir erleben aus ihrer Perspektive ihren Tod. Dieser Teil war krass, schockierend und emotional. Es war einer dieser Momente, bei denen man innehält, weil er so intensiv erzählt ist. Und tatsächlich habe ich bei diesem Thriller geweint. Das ist mir in dem Genre so noch nicht passiert.
Auch das Ende hat mich sehr überrascht. Nicht, weil es einfach nur laut oder dramatisch war, sondern weil es so viele Facetten hatte. Es war traurig, bewegend, schön auf eine schmerzhafte Weise und gleichzeitig sehr rund. Kein emotionsloses „Okay, Fall gelöst, fertig“, sondern ein Ende, das wirklich nachhallt. Wie gesagt ... ich musste weinen.
Für mich ist Beth is Dead ein extrem stark erzählter New Adult Thriller. Ob es am Ende ein Jahreshighlight für mich wird, muss ich noch ein bisschen sacken lassen. Aber es ist definitiv ein Buch, das bleibt. Spannend, emotional, überraschend und sehr besonders aufgebaut.