Tödliches Familiendrama - und alle haben etwas zu verbergen
"Beth is dead" hat mir als Thriller ausgesprochen gut gefallen. Ich war durchweg gespannt, wie Beth eigentlich umgekommen ist, weil nichts so ist, wie es zunächst scheint und irgendwie alle Personen irgendwelche Geheimnisse haben, die sie gerne verbergen möchten. Diese kommen im Laufe der Geschichte immer nur stückchenweise ans Licht, sodass ich das ein oder andere Mal schon dachte, eine Idee zu haben, wer der Mörder ist, nur um sie im nächsten Kapitel wieder völlig zu verwerfen.
Der Schreibstil gefällt mir gut, man erlebt die Geschichte aus der Sicht der Töchter und zwar zu verschiedenen Zeitpunkten: Einerseits wird die aktuelle Zeitlinie verfolgt, andererseits gibt es immer wieder Rückblenden zu der Zeit vor Beths Tod. Dadurch kommt auch Beth selbst zu Wort und man erhält einen Einblick in ihre Gedankenwelt. In die vier Mädchen konnte ich mich sehr gut hineinversetzen. Da sie alle ihre Ecken und Kanten und kleinere bis größere Geheimnisse haben, fühlten sich die Figuren für mich auch alle authentisch an! Ich fand es erfrischend, dass hier vier selbstbewusste Frauen mit viel Tiefe im Fokus der Geschichte stehen.
Ganz toll finde ich auch, dass die Geschichte durch den Aspekt der Schriftstellerei des Vaters und von Jo auch auf sich selbst Bezug nimmt. Das macht das Leseerlebnis vielschichtig.
Die Originalversion von "Little Women" von Louisa May Alcott, die dieses Buch inspiriert hat, kenne ich nicht, ich könnte mir aber vorstellen, dass es durchaus interessant ist, da jetzt einmal reinzulesen, um die Parallelen zu entdecken.
Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung. Ich habe das Buch in nur wenigen Tagen durchgelesen und es bleibt spannend bis zum Schluss.
Der Schreibstil gefällt mir gut, man erlebt die Geschichte aus der Sicht der Töchter und zwar zu verschiedenen Zeitpunkten: Einerseits wird die aktuelle Zeitlinie verfolgt, andererseits gibt es immer wieder Rückblenden zu der Zeit vor Beths Tod. Dadurch kommt auch Beth selbst zu Wort und man erhält einen Einblick in ihre Gedankenwelt. In die vier Mädchen konnte ich mich sehr gut hineinversetzen. Da sie alle ihre Ecken und Kanten und kleinere bis größere Geheimnisse haben, fühlten sich die Figuren für mich auch alle authentisch an! Ich fand es erfrischend, dass hier vier selbstbewusste Frauen mit viel Tiefe im Fokus der Geschichte stehen.
Ganz toll finde ich auch, dass die Geschichte durch den Aspekt der Schriftstellerei des Vaters und von Jo auch auf sich selbst Bezug nimmt. Das macht das Leseerlebnis vielschichtig.
Die Originalversion von "Little Women" von Louisa May Alcott, die dieses Buch inspiriert hat, kenne ich nicht, ich könnte mir aber vorstellen, dass es durchaus interessant ist, da jetzt einmal reinzulesen, um die Parallelen zu entdecken.
Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung. Ich habe das Buch in nur wenigen Tagen durchgelesen und es bleibt spannend bis zum Schluss.