Tolle Idee

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reader1965 Avatar

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Auf "Beth is dead" von Katie Bernet war ich sehr gespannt - u.a. hat mich der Verweis auf "Little Women" von Louisa May Alcott neugierig gemacht. Katie Bernet hat die Geschichte aus den 1960-igern in die heutige Zeit versetzt & Thriller-Elemente zugefügt. In beiden Romanen geht es um vier Schwestern. Bei Katie Bernet beginnt die Geschichte jedoch mit dem Tod einer Schwester - und dann beginnt die Mördersuche.

Die Idee zu "Beth is dead" ist grossartig. Das Buch ist locker geschrieben & leicht zu lesen - passend für eine jüngere Zielgruppe. Erzählt wird aus den Perspektiven der Schwestern und auf zwei Zeitebenen (Vorher & Heute), was mir gefallen hat. Es war stets klar, um wen & zu welcher Zeit es gerade geht. Es gab immer wieder neue Motive & Tatverdächtige, so dass ich miträtseln konnte, wer wohl den Mord begangen hat. Das Buch ist kurzweilig & unterhaltsam und durchaus spannend.

Jedoch waren die Charaktere für mich nicht immer ganz greifbar, das Verhalten nicht immer nachvollziehbar und das Verhältnis unter den Schwestern nicht immer ganz schlüssig.

Dennoch ist es trotz kleiner Schwächen eine tolle & lesenswerte Geschichte.