Ungewöhnlicher Thriller

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nina2401 Avatar

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„Beth is Dead“ von Katie Bernett hat mich von der ersten Seite an gepackt. Es ist einer dieser Thriller, bei denen man sich eigentlich nur kurz hinsetzen möchte – und plötzlich sind Stunden vergangen. Ich hatte durchgehend das Gefühl, unbedingt wissen zu müssen, was wirklich passiert ist.

Little Women kannte ich bisher tatsächlich nur dem Namen nach. Umso spannender fand ich, wie Katie Bernett die Geschichte in die heutige Zeit überträgt. Dabei wirkt das Buch keineswegs wie ein moderner Thriller-Aufguss, sondern wie eine eigenständige, spannende Geschichte mit starken Figuren, Social Media, Geheimnissen und toxischen Dynamiken. Besonders gelungen fand ich, dass die enge Verbindung und die tiefe Liebe zwischen den March-Schwestern trotz all des Misstrauens und der Verdächtigungen jederzeit spürbar bleiben.

Erzählt wird aus den Perspektiven der Schwestern – und sogar Beth selbst kommt zu Wort, obwohl sie nach einer Party tot aufgefunden wurde. Statt der Profis von der Polizei machen sich ihre Schwestern auf die Suche nach der Wahrheit. Mit jedem Kapitel kommen neue Details ans Licht, sodass irgendwann wirklich jeder verdächtig erscheint. Die wechselnden Perspektiven und die Zeitsprünge zwischen Vergangenheit und Gegenwart haben dafür gesorgt, dass die Spannung konstant hoch blieb. Gerade wenn ich dachte, den Mörder endlich entlarvt zu haben, hat mich der nächste Twist wieder komplett aus der Bahn geworfen.

Fazit: Ein emotionaler, wendungsreicher Thriller mit einer fesselnden Familiengeschichte, der zeigt, dass die gefährlichsten Geheimnisse manchmal in der eigenen Familie verborgen liegen. Mich hat die Geschichte bis zur letzten Seite begeistert – und gleichzeitig neugierig auf Little Women gemacht.