Wenig Thrill, viel Schwestern

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prinzessinbutterblume Avatar

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Die Prämisse von "Beth ist dead" war spannend - "Little Women", das Buch des absolut Guten, als Thriller, ich war äußerst gespannt. Diese Spannung ließ aber leider nach den ersten 100 Seiten schon deutlich nach. Die Geschichte beginnt mit dem Tod von Beth, Beht, die in dem Bestseller, den ihr Vater über die vier March-Schwestern geschrieben hat, als einzige am Ende stirbt. Und jetzt ist sie wirklich tot. Vermutlich Mord. Aber wer ist der Täter?

Was ein spannender Thriller hätte werden können, entwickelt sich eher zu einer seichten Schwestern-Geschichte, mit mehr Gesellschaft als Spannung. An sich würde mir das sogar noch viel mehr zusagen, als ein reiner Thriller, aber irgendwie hat die Geschichte es nciht geschafft, meine Aufmerksamkeit zu fesseln. Alles hat ein bisschen platt, schon mal dagewesen, gewirkt - und das ist nicht nur auf die literarische Vorlage bezogen.

Insgesamt kann "Beth is dead" für ein jüngeres Zielpublikum vielleicht ein ganz spannendes Buch sein, für mich war es leider eine kleine Enttäuschung.