Bewegendes Buch mit Schwächen
Ich möchte gar nicht so stark den Inhalt des Buches bewerten, da dieser auf der Familiengeschichte der Autorin beruht. Leider wird bis auf eine Szene nicht genau klar, was real und was fiktiv war bzw. welche Quellen wie z.B. Briefe, Tagebücher, persönliche Erzählungen für die Geschichte genutzt wurden. Da hätte ich mir noch etwas mehr Hintergrund gewünscht.
Das Buch wird auf verschiedenen Zeitebenen erzählt, aber nicht immer in chronologischer Reihenfolge. Das hat es mir manchmal etwas schwer gemacht, den Überblick zu behalten. Gerade am Ende gibt es einen sehr großen Zeitsprung, der mir das Gefühl gab, viel verpasst zu haben.
Die Vergangenheitsebene hat mir ganz gut gefallen. Vor allem Frieda ist eine starke Frau, die alles für ihre Kinder gibt. Die Autorin schafft es wirklich gut, ein realistisches Bild vom Leben nach dem zweiten Weltkrieg zu zeichnen. Dabei ist sie einfühlsam, beschönigt aber nichts. Es wird schonungslos dargestellt, wie durch und nach dem Krieg Familien auseinandergerissen wurden und unter welchen Entbehrungen die Menschen litten. An der ein oder anderen Stelle sind bei mir Tränen geflossen. Besonders die Schilderungen der Flucht aus Schlesien haben mich berührt. Im Fokus steht aber auch die Liebesgeschichte zwischen Frieda und ihrem Mann Karl. Durch Rückblicke erfahren wir, wie sie sich kennengelernt haben und wie sich ihre Beziehung entwickelt hat.
Die Perspektive der Gegenwart war meiner Meinung nach dagegen deutlich schwächer. Wir erfahren nicht einmal den Namen der Gegenwarts-Protagonisten und eigentlich dient sie nur dazu, dass Thema transgenerationale Traumata anzusprechen. An sich ist das ja eine wichtige Thematik, aber wirklich tiefergehend wird sie nicht behandelt.
Insgesamt kein schlechtes Buch, ein paar kleine Schwächen gibt es aber.
Das Buch wird auf verschiedenen Zeitebenen erzählt, aber nicht immer in chronologischer Reihenfolge. Das hat es mir manchmal etwas schwer gemacht, den Überblick zu behalten. Gerade am Ende gibt es einen sehr großen Zeitsprung, der mir das Gefühl gab, viel verpasst zu haben.
Die Vergangenheitsebene hat mir ganz gut gefallen. Vor allem Frieda ist eine starke Frau, die alles für ihre Kinder gibt. Die Autorin schafft es wirklich gut, ein realistisches Bild vom Leben nach dem zweiten Weltkrieg zu zeichnen. Dabei ist sie einfühlsam, beschönigt aber nichts. Es wird schonungslos dargestellt, wie durch und nach dem Krieg Familien auseinandergerissen wurden und unter welchen Entbehrungen die Menschen litten. An der ein oder anderen Stelle sind bei mir Tränen geflossen. Besonders die Schilderungen der Flucht aus Schlesien haben mich berührt. Im Fokus steht aber auch die Liebesgeschichte zwischen Frieda und ihrem Mann Karl. Durch Rückblicke erfahren wir, wie sie sich kennengelernt haben und wie sich ihre Beziehung entwickelt hat.
Die Perspektive der Gegenwart war meiner Meinung nach dagegen deutlich schwächer. Wir erfahren nicht einmal den Namen der Gegenwarts-Protagonisten und eigentlich dient sie nur dazu, dass Thema transgenerationale Traumata anzusprechen. An sich ist das ja eine wichtige Thematik, aber wirklich tiefergehend wird sie nicht behandelt.
Insgesamt kein schlechtes Buch, ein paar kleine Schwächen gibt es aber.