Ein Buchschätzchen!

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laudibooks_ Avatar

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Darum geht es:
Januar 1945: Frieda flieht mit ihrer Tochter aus Schlesien, während ihr Mann Karl an der harten, grausamen Front kämpft. Frieda und Karl haben sich einander geschworen, sich nach dem Krieg wiederzufinden und die Hoffnung und den Glauben an ihre Liebe aufrechtzuerhalten. Jahrzehnte später entdeckt Friedas Enkelin eine dramatische Familiengeschichte, die bis in die Gegenwart wirkt und ihre eigene unerbittliche Angst vor Nähe und Bindung erklärt.

Mein Leseeindruck:
„Bis ans Meer" beruht auf wahren Ereignissen. Es ist die sehr persönliche Familiengeschichte der Autorin. Allein diese Tatsache hat das Lesen außerordentlich besonders gemacht. Der tiefgründige und flüssige Schreibstil von Peggy Patzschke hat mich direkt mitten ins Herz getroffen. Sie hat für ihren Roman eine wundervolle, passende Sprache gefunden. Ich liebe Bücher, die auf zwei Zeitebenen erzählt werden. Bis ans Meer spannt ein fesselnder Bogen zwischen Vergangenheit und Gegenwart. Dieser gelungene Bogen hat mich von der ersten bis zur letzten Seite in den Bann gezogen. Peggy Patzschke hat es geschafft, mich in die Welt von Frieda zu entführen. Ich konnte mich hervorragend in sie hineinversetzen. Meine Emotionen haben in sämtlichen Richtungen aufgeblitzt. Hoffnung, Enttäuschung, Elend und Leid gingen mir sehr nahe.

Fazit:
4,5/5 ⭐️ Bis ans Meer hat eine wichtige Thematik, über die gesprochen werden muss!
Die Geschichte ist unheimlich tiefgründig, tieftraurig, aber auch hoffnungsvoll. Von Herzen empfehle ich dieses Buchschätzchen! ♥️