Vergangenheit, die bis in die Gegenwart wirkt
In Bis ans Meer erzählt Peggy Patzschke eindrucksvoll eine bewegende Lebensgeschichte, die sich über drei Frauengenerationen erstreckt und auf wahren Begebenheiten beruht.
Im Mittelpunkt steht Frieda, die nach dem Ersten Weltkrieg Karl kennenlernt und sich in ihn verliebt. Die beiden heiraten und bekommen zwei Kinder. Während des Krieges bleibt Karl zunächst durch seine Arbeit vom Militärdienst verschont, bis er gegen Ende des Krieges doch beruflich versetzt wird. In den Wirren der letzten Kriegsmonate bricht der Kontakt zu ihm plötzlich ab, und Frieda muss gemeinsam mit ihrer Tochter aus Schlesien fliehen.
Jahrzehnte später kämpft ihre Enkelin mit eigenen Ängsten und Unsicherheiten. Sie zweifelt an sich selbst, kann keine feste Bindung eingehen und ist ungeplant schwanger, kurz nachdem sie sich von ihrem Freund Bruno getrennt hat. Auf der Suche nach den Ursachen für ihr Verhalten beginnt sie, die Briefe ihrer Großmutter zu lesen. Dabei hofft sie, Antworten auf ihre Fragen zu finden. Doch ihre Mutter Erika reagiert ausweichend, sobald das Gespräch auf Frieda kommt.
Erzählt wird auf verschiedenen Zeitebenen, was das Geschehen dynamisch erscheinen lässt und den Spannungsbogen hochhält.
Peggy Patzschke gelingt es, Zeitgeschichte auf eindrucksvolle Weise lebendig und greifbar zu machen. Mit großer Bildkraft beschreibt sie Orte, Gefühle und Situationen so intensiv, dass man sie unmittelbar vor Augen hat. Gleichzeitig erschafft sie starke Figuren und äußerst emotionale, erschütternde Zeitzeugnisse. Besonders Frieda berührt als starke Protagonistin, die trotz aller Schicksalsschläge an ihrer Liebe zu Karl festhält und ihr Versprechen, ihn niemals aufzugeben, mit bewundernswerter Stärke trägt, bis sie selbst daran zu zerbrechen droht.
Dieser Roman geht tief unter die Haut und lässt einen nicht mehr los. Eine klare Leseempfehlung für alle, die bewegende Familiengeschichten und eindrucksvolle historische Romane lieben.
Im Mittelpunkt steht Frieda, die nach dem Ersten Weltkrieg Karl kennenlernt und sich in ihn verliebt. Die beiden heiraten und bekommen zwei Kinder. Während des Krieges bleibt Karl zunächst durch seine Arbeit vom Militärdienst verschont, bis er gegen Ende des Krieges doch beruflich versetzt wird. In den Wirren der letzten Kriegsmonate bricht der Kontakt zu ihm plötzlich ab, und Frieda muss gemeinsam mit ihrer Tochter aus Schlesien fliehen.
Jahrzehnte später kämpft ihre Enkelin mit eigenen Ängsten und Unsicherheiten. Sie zweifelt an sich selbst, kann keine feste Bindung eingehen und ist ungeplant schwanger, kurz nachdem sie sich von ihrem Freund Bruno getrennt hat. Auf der Suche nach den Ursachen für ihr Verhalten beginnt sie, die Briefe ihrer Großmutter zu lesen. Dabei hofft sie, Antworten auf ihre Fragen zu finden. Doch ihre Mutter Erika reagiert ausweichend, sobald das Gespräch auf Frieda kommt.
Erzählt wird auf verschiedenen Zeitebenen, was das Geschehen dynamisch erscheinen lässt und den Spannungsbogen hochhält.
Peggy Patzschke gelingt es, Zeitgeschichte auf eindrucksvolle Weise lebendig und greifbar zu machen. Mit großer Bildkraft beschreibt sie Orte, Gefühle und Situationen so intensiv, dass man sie unmittelbar vor Augen hat. Gleichzeitig erschafft sie starke Figuren und äußerst emotionale, erschütternde Zeitzeugnisse. Besonders Frieda berührt als starke Protagonistin, die trotz aller Schicksalsschläge an ihrer Liebe zu Karl festhält und ihr Versprechen, ihn niemals aufzugeben, mit bewundernswerter Stärke trägt, bis sie selbst daran zu zerbrechen droht.
Dieser Roman geht tief unter die Haut und lässt einen nicht mehr los. Eine klare Leseempfehlung für alle, die bewegende Familiengeschichten und eindrucksvolle historische Romane lieben.