Versprechen
Eine Verabredung mit unklaren Ausgang. Eine Flucht in der Kälte. Und jede Menge Chaos. Das ist das Grundgerüst in Peggy Paschkes „Bis ans Meer“.
Frieda und ihre Tochter Erika leben in den Wirren des 2. Weltkriegs. Der Vater Karl ist an der Front, doch Frieda und Karl haben sich versprochen, sich eines Tages am Meer zu treffen. Vorerst flüchten Frieda und Erika. Jahrzehnte später ist die Enkeltochter und Ich-Erzählerin, Autorin und Moderatorin Peggy, Probleme, Beziehungen aufrecht zu erhalten…
Ich habe mich sofort abgeholt gefühlt. Paschkes Schreibstil ist bildhaft, einfühlsam und realitätsnah. Das macht es mir einfach, in die Geschichte reinzufinden. Diese spielt auf verschiedenen Zeitebenen, jedoch stets mit roten Faden.
Besonders Momente wie die chaotische Flucht (niemand wusste genau, wie man wegkommt) oder als Erika ihre Puppe bei einem anderen Kind sieht, werden mir in Erinnerung bleiben und im Buch immer wieder aufgegriffen. Das finde ich sehr gelungen dargestellt.
Das Buch lebt weder von Spannung noch von übertriebener Darstellung, sondern viel mehr von Ruhe und Struktur in chaotischen Zeiten. Der Plan war schnell gefasst, dann galt es vor allem, zusammen zu bleiben und aufeinander zu achten. Das wird zum Beispiel durch Aktivitäten wie kochen, Holz sammeln oder die gegenseitige Rücksichtnahme deutlich.
Wodurch sich Paschkes Roman von den vielen anderen, ähnlichen Büchern zu unterscheiden versucht, ist der Fokus auf Emotionen und menschliche Nähe. Peggy zweifelt an ihrer Beziehung und stellt selber die Verbindung zu ihrer Oma her. Das gelingt ihr sehr gut. Ich bin sehr berührt und gebe fünf Sterne.
Frieda und ihre Tochter Erika leben in den Wirren des 2. Weltkriegs. Der Vater Karl ist an der Front, doch Frieda und Karl haben sich versprochen, sich eines Tages am Meer zu treffen. Vorerst flüchten Frieda und Erika. Jahrzehnte später ist die Enkeltochter und Ich-Erzählerin, Autorin und Moderatorin Peggy, Probleme, Beziehungen aufrecht zu erhalten…
Ich habe mich sofort abgeholt gefühlt. Paschkes Schreibstil ist bildhaft, einfühlsam und realitätsnah. Das macht es mir einfach, in die Geschichte reinzufinden. Diese spielt auf verschiedenen Zeitebenen, jedoch stets mit roten Faden.
Besonders Momente wie die chaotische Flucht (niemand wusste genau, wie man wegkommt) oder als Erika ihre Puppe bei einem anderen Kind sieht, werden mir in Erinnerung bleiben und im Buch immer wieder aufgegriffen. Das finde ich sehr gelungen dargestellt.
Das Buch lebt weder von Spannung noch von übertriebener Darstellung, sondern viel mehr von Ruhe und Struktur in chaotischen Zeiten. Der Plan war schnell gefasst, dann galt es vor allem, zusammen zu bleiben und aufeinander zu achten. Das wird zum Beispiel durch Aktivitäten wie kochen, Holz sammeln oder die gegenseitige Rücksichtnahme deutlich.
Wodurch sich Paschkes Roman von den vielen anderen, ähnlichen Büchern zu unterscheiden versucht, ist der Fokus auf Emotionen und menschliche Nähe. Peggy zweifelt an ihrer Beziehung und stellt selber die Verbindung zu ihrer Oma her. Das gelingt ihr sehr gut. Ich bin sehr berührt und gebe fünf Sterne.